[ Sitemap ] [ Kontakt ] [ Impressum ] [ ]   


Home


Weitere Quellen:

- Mykotoxine A-Z

- Aktuelle Forschungsartikel

- Artikel: Biomakromoleküle

- Artikel: Makromoleküle

- Artikel: Naturstoffchemie

- Artikel: Phytochemie

- Bücher über Aflatoxine

Spezielle Themen:

- Mykotoxine

- Trichothecene

Verwandte Themen:

- Biochemie

- Chemische Biologie

- Naturstoffchemie

- Organische Chemie

- Phytochemie


Aktuelles

- Chemie Nachrichten

- Aktuelle Fachpublikationen

- Stellenmarkt Chemie

- Chemie Konferenzen


Chemie A bis Z

- Index Chemie

- Chemikalien

- Produkte und Firmen


About Internetchemie



Aflatoxine und weitere Gifte der Aspergillusarten


 
Aflatoxine

werden u. a. von den Pilzen Aspergillus flavus, parasiticus und oryzae als sekundäre Stoffwechselprodukte gebildet, die häufig Lebensmittel wie Erdnüsse, Reis, Mais, Weizen etc. befallen.

Aflatoxine sind ausgesprochen hepatotoxisch (Lebergifte).

Nachfolgend sind die chemischen Strukturformeln einiger Mykotoxine sowie Hinweise bzw. Verweise zu chemischen Informationen zu einzelnen Mykotoxinen aufgeführt.

Siehe auch: Querverweise und Hinweise zu ähnlichen Themen am linken Bildrand.



Strukturformeln der Aflatoxine


Aflatoxin B1

 

Aflatoxin B1

 

C17H12O6 - CAS Nr. 1162-65-8

 

Schmelzpunkt: 268 - 269 °C

 

Aflatoxin B2

Aflatoxin B2a

Aflatoxin B2

Aflatoxin B2a

C17H14O6 - CAS Nr. 7220-81-7

C17H14O7

Schmelzpunkt: 286 - 289 °C

Schmelzpunkt: 240 °C


c

 

Aflatoxin G1

 

C17H1207 - CAS Nr. 1165-39-5

 

Schmelzpunkt: 244 - 246 °C

 

Aflatoxin G2

Aflatoxin G2a

Aflatoxin G2

Aflatoxin G2a

C17H1407 - CAS Nr. 7241-98-7

C17H14O8

c

Schmelzpunkt: 190 °C


Aflatoxin M1

Aflatoxin M2

Aflatoxin M1

Aflatoxin M2

C17H1207 - CAS Nr. 6795-23-9

C17H1407 - CAS Nr. 6885-57-0

Schmelzpunkt: 299 °C

Schmelzpunkt: 293 °C



Allgemeine Informationen zu den Aflatoxinen:


-

Aflatoxin-Verbotsverordnung
Verordnung über das Verbot der Verwendung von mit Aflatoxinen kontaminierten Stoffen bei der Herstellung von Arzneimitteln - Hinweis auf die derzeit aktuelle Fassung (D) [d]

-

EU-Gutachten
Gutachten des Wissenschaftlichen Gremiums CONTAM über den potenziellen Anstieg des Gesundheitsrisikos für Verbraucher durch eine mögliche Anhebung der zulässigen Höchstwerte für Aflatoxine in Mandeln, Haselnüssen und Pistazien und daraus hergestellten Produkten (EU) [d/e]



Referenzen:


-

Aflatoxin Biosynthese - Enzymes and aflatoxin biosynthesis [Microbiol Rev. 1988 June; 52(2): 274–295]

-

Aflatoxine - Analytik und analytische Labormethoden [Schweizerisches Lebensmittelbuch]

-

Biosynthetic relationship among aflatoxins B1, B2, G1, and G2 [Appl Environ Microbiol. 1988 August; 54(8): 2101–2106]




Weitere Mykotoxine der Aspergillusarten


Aspertoxin


Strukturformel:

Aspertoxin

Aspertoxin

C19H14O7 - CAS Nr. 20797-80-2

Entsteht durch Hydroxylierung von Sterigmatocystin.



Sterigmatocystin


Strukturformel:

Sterigmatocystin

Sterigmatocystin

Aspergillus versicolor, A. nidulans A. biopolaris, Chaetomium sp. und andere.

C18H12O6 - CAS Nr. 10048-13-2

Wirkung: Hepato- und nephrotoxisch, canzerogen wie Aflatoxin B1 (0.5 mg/kg bewirken Lebertumore). LD50 800 mg/kG (Maus p. o.).

Mit den Aflatoxinen verwandtes Mykotoxin und tritt mit diesen häufig auf verschimmelten Lebensmitteln auf. Die Die Giftigkeit des Sterigmatocystin ist zwar geringer als sie der Aflatoxine, jedoch ist die Sterigmatocystinkonzentration in Lebensmitteln häufig höher.
Die Hydroxylierung des Sterigmatocystins führt zur Bildung von Aspertoxin.

Referenzen:



Fumagillin


Strukturformel:

Fumagillin
Fumifil B; Fugillin; Amebacilin.

IUPAC:
(2E,4E,6E,8E)-10-{[(3S,4S,5S,6R)-5-methoxy-4-[2-methyl-3-(3-methylbut-2-enyl)oxiran-2-yl]-1-oxaspiro[2.5]octan-6-yl]oxy}-10-oxo-deca-2,4,6,8-tetraenoic acid

C26H34O7 - CAS Nr. 23110-15-8

Aspergillus fumigatus.

Wirkung: Angiogenese; antibiotisch.



Kojisäure


Strukturformel:

Kojisäure

Kojisäure

 



Maltoryzin


Strukturformel:

Maltoryzin

Maltoryzin
Maltoryzine
3-Penten-1-on, 1-(2,3,6-trihydroxyphenyl)- (9CI)

C11H12O4

CAS: 6826-42-2

Vorkommen:

Aspergillus; Aspergillus oyzae; Penicillium spp. und Claviceps pupurea ...

Referenzen:

Datenblatt: PubChem.
Nature
196, 681 - 682 (17 November 1962); doi: 10.1038/196681a0.



Ochratoxin A


Strukturformel:

Ochratoxin A

Ochratoxin A

 



Patulin


Strukturformel:

Patulin

Patulin

 



Institutionen:


-

Gesellschaft für MykotoxinForschung e.V.
GMF (D) [d]

-

Nationales Referenzlabor für Mykotoxine
ist im chemisch-analytischen Zentrum des BfR (Bundesinstitut für Risikobewertung) angesiedelt. Im Vordergrund der Arbeiten stehen Fragen im Zusammenhang mit der Analytik dieser Stoffe für die amtliche Kontrolle zum Schutz des Verbrauchers vor zu hohen Belastungen. Die dafür notwendigen Laboruntersuchungen stützen sich auf aufwendige Probenaufbereitungen, empfindliche Bestimmungen und angemessene Probennahme (D) [d]



Produkte und Firmen:


-

Datenbank: Kommerziell erhältliche Biochemikalien.

-

Unternehmen im Bereich Auftragsforschung, Auftragssynthese und chemische Analytik

-

LC Tech
Systeme für Mykotoxin Probenvorbereitung und Analytik; Photochemischer Reaktor UVE™ für die Aflatoxin-Analytik (D) [d, e]



Sonstige Hinweise:


 
-

 
Stichwörter:
Aflatoxin, Aspergillus, Pilzgifte, Schimmelpilze

-

Die Autorenrechte bzw. das Copyright der oben aufgeführten Internetseiten besitzen die entsprechenden Autoren bzw. Seitenbetreiber. Für die Inhalte der genannten Seiten sind daher die Seiteninhaber und Autoren verantwortlich.

-

Um Ihre Internetseite in das Verzeichnis aufzunehmen schicken Sie uns bitte eine formlose eMail oder verwenden Sie unserer Registrierungsformular.



Literatur- und Buchempfehlungen zum Thema Schimmelpilze:


Wolfgang Mücke, Christa Lemmen

Schimmelpilze.
Vorkommen, Gesundheitsgefahren, Schutzmaßnahmen.

Das Buch betrachtet die Schimmelpilze nicht nur aus rein mykologischer Sicht, es geht auch darauf ein, wo Schimmelpilze und deren Sporen vorkommen, wie sie auf den menschlichen Organismus wirken (Mykosen, Vergiftungen, Allergien) und wie man sich am besten vor Schimmelpilzen schützen kann bzw. deren Auftreten minimiert. Es richtet sich daher gleichermaßen an alle Mykologen, Toxikologen und Mediziner, aber auch an alle interessierten Laien.

Ecomed; 2005.


 

Internetchemie © 2007 A. J. - aktualisiert am 01. May 2012