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Im Rahmen des Projektes "Informationen zu gefahrstoffhaltigen Produkten, die in der DDR hergestellt oder verwendet wurden" fasste die BAuA die verfügbaren Bestände zu Produktzusammensetzungen in einer Datenbank zusammen. Dabei griff sie auf die Daten aus dem ZAM und der ehemaligen Arbeitshygiene-Inspektion des Rates des Bezirkes Karl-Marx-Stadt (derzeit verfügbar im Sächsischen Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit) zurück. Insbesondere das uneinheitliche Datenmaterial erschwerte die systematische Aufarbeitung enorm. Beispielsweise lagen einige Aufzeichnungen nur in handschriftlicher Form vor. Manche Daten waren chronologisch geordnet. Zudem wurde für eine Vielzahl von Produkten die Zusammensetzung in einer produktbezogenen Kartei geführt. Für Anfragen bezüglich einer möglichen Exposition ist es jedoch erforderlich, direkt nach Inhaltsstoffen suchen zu können. Diese Abfragen ermöglicht jetzt die "Datensammlung DDR-Produkte" der BAuA. Damit lässt sich schnell und einfach ermitteln, ob Beschäftigte beim Umgang mit bestimmten Produkten Gefahrstoffen ausgesetzt waren. Ein Zusammenhang zwischen Erkrankungen und berufsbedingter Exposition lässt sich so schneller herstellen. Anfragen bezüglich bestimmter Inhaltsstoffe können an die BAuA schriftlich gestellt werden:
Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin FG 4.2
"Datensammlung DDR-Produkte" Nöldnerstraße 40/42
D-10317 Berlin
Sächsisches Staatsministerium für Wirtschaft und Arbeit Referat 25 "Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin"
Sachgebiet Gefahrstoffe
"Datensammlung DDR-Produkte" Wilhelm-Buck-Straße 2
D-01097 Dresden
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