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Chemie - Aktuelle Berichte und Meldungen

 
Aktuelle Meldungen und Pressemitteilungen aus Chemie und den angrenzenden Fachgebieten mit Schwerpunkt Forschung und Entwicklung.

Aktuelle Stellenangebote im Bereich Chemie finden Sie in unserer Chemie Jobbörse, Konferenzen, Veranstaltungen unter Chemistry Conferences (in englischer Sprache).

Chemie RSS Feeds zu unseren MeldungenAlle Meldungen sind auch als RSS Feed im XML-Format abrufbar.

Hinweise zur Veröffentlichung Ihrer Pressemitteilung unter Internetchemie.Info entnehmen Sie bitte der entsprechenden Info-Seite.


Februar 2012


 
Trogia venenata

Giftige Aminosäuren

Chinesischer Todespilz: Aminosäuren als Ursache für Todesfälle im chinesischen Yunnan entlarvt.

Abbildung: Die beiden ungewöhnlichen Aminosäuren 2R-Amino-4S-hydroxy-5-hexinsäure und 2R-Amino-5-hexinsäure wurden aus Fruchtkörpern des Pilzes Trogia venenata isoliert [Quelle: Angewandte Chemie].



Januar 2012


 
Halbleiter Sauerstoff

Sauerstoff als Isolator, Halbleiter und Metall

Sauerstoff-Molekül überlebt enorm hohe Drücke: RUB-Forscher berechnet Stabilitätskriterien und Strukturen von festem Sauerstoff.

Abbildung: Strukturen von festem Sauerstoff bei hohem Druck - Bei 1,9 TPa polymerisiert Sauerstoff und nimmt eine quadratisch-spiralförmige Struktur an, die ein Halbleiter ist ... [Abbildung: Jian Sun].

 
Trojaner im Atomformat

Elektronen auf Planetenbahnen

Berechnungen der TU Wien erfolgreich im Experiment umgesetzt: Ahnlich wie der Planet Jupiter Asteroiden auf stabilen Bahnen halt, lassen sich Elektronen in Kalium-Atomen durch elektromagnetische Felder stabilisieren.

Abbildung: Das Bohrsche Atommodell geht von Atomen aus, die ähnlich wie ein Planet um den Atomkern kreisen. Durch technische Tricks wird das Elektron (grün) über lange Zeit zusammengehalten, ohne sich über die ganze Kreisbahn zu verteilen [Copyright: TU Wien].

 
Phenylisochinolinato Iridiumkomplex

Iridiumkomplexe als neuartige Lichtquelle

Winzige Bauelemente, die einzelne Lichtteilchen abgeben können, sind für verschiedene technische Neuerungen wichtig. Bei der Herstellung solcher Strukturen ist Physikern von den Universitäten Würzburg, Stuttgart und Ulm ein entscheidender Fortschritt gelungen.

Abbildung: Chemische Struktur des Iridium-basierten Moleküls [ein Tris(1-phenylisochinolinato)iridium(III)-Komplex], das die Wissenschaftler zur Erzeugung einzelner Photonen eingesetzt haben [Bild: Physikalisches Institut Uni Würzburg].

 
Siliziumkarbid-Korn aus dem Meteoriten Murchison

Schwefel-Chemie explodierender Sterne

Meteorit birgt Hinweise für die Bildung von Schwefelmolekülen in den Überresten einer Supernova.

Abbildung: Die elektronenmikroskopische Aufnahme zeigt ein Siliziumkarbid-Korn aus dem Meteoriten Murchison. Das im Durchmesser knapp einen Mikrometer große Staubteilchen stammt aus einer Supernova, wie eine Analyse von Isotopen ergeben hat [Bildquelle: Peter Hoppe, MPI für Chemie].

 
Ozonabbau 2011

Arktische Temperaturen verstärken Ozonabbau

Ungewöhnlich kalte Temperaturen verursachten im Winter 2010/2011 die bislang massivste Zerstörung der Ozonschicht über der Arktis.

Abbildung: März 2011 - stark verringerte Ozonwerte (links, dunkelblau) und deutlich erhöhte Konzentration von Chlormonoxid (rechts, rot), das direkt am Ozonabbau beteiligt ist [Bildquelle: IMK-ASF, KIT].

 
Artemisinin Synthese

Kontinuierliche Artemisinin-Synthese

Mit Sauerstoff und Licht zu einem Wirkstoff gegen Malaria: Artemisinin, der beste Wirkstoff gegen die Malaria-Infektion, dürfte sich künftig preiswerter und in ausreichender Menge für alle Erkrankten erzeugen lassen [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
Elektroauflösung von Platin

Elektroauflösung von Platin

Recycling von Platin durch elektrochemische Auflösung in einer ionischen Flüssigkeit.

Abbildung: Eine nichtkorrosive, basische ionische Flüssigkeit wurde als Lösungsmittelsystem für die Elektroauflösung von Platin entwickelt [Quelle: Angewandte Chemie].

 
Laserspektroskopie von dreiatomigen Wasserstoffionen

Schwingungsspektrum von Triwasserstoff vermessen

Das mehratomige Schlüsselion der Chemie im Universum entschleiert.

Abbildung: Laserspektroskopie von dreiatomigen Wasserstoffionen wird am MPI für Kernphysik bei etwa -210°C in dieser kryogenen Ionenfalle durchgeführt, einem 22-poligen Ionenkäfig, weiterentwickelt aus der ursprünglichen Konstruktion von D. Gerlich an der Universität Freiburg [Foto: MPIK, O. Novotný].

 
Borsäure-Netzwerk

2D-Borsäure-Netzwerke

Die Kunst des molekularen Teppichknüpfens: Synthese geordneter metallorganischer Monoschichten.

Die Abbildung zeigt eine Rasterelektronen-Aufnahme eines Netzwerks aus Borsäure-Molekülen. Forscher haben einen Weg gefunden, einen Molekülteppich mit stabilen kovalenten Bindungen ohne größere Webfehler herzustellen. Die Methode beruht auf einer Verknüpfungsreaktion, die aus einzelnen Boronsäure-Molekülen einen molekularen Teppich entstehen lässt [Bildquelle: TU München].



Dezember 2011


 
Bioelektronischer Stromerzeuger

Bioelektronische Energieumwandlung

Bestrahlen statt Batterie wechseln: Lichtbetriebener implantierbarer Stromerzeuger für bioelektronische Geräte.

Abbildung: Ein Bauelement aus Kohlenstoffnanoröhren, die von Poly(3-hexylthiophen) umhüllt und in Polydimethylsiloxan-Blättchen dispergiert sind, konvertiert Laserlicht effizient in thermische Energie und nachfolgend in Elektrizität [Bildquelle: Angewandte Chemie].



November 2011


 
Benzotriazole

Benzotriazole in der Nordsee

Erstmals wurde die als Frostschutzmittel verwendete umweltgefährliche Chemikalie Benzotriazol in der Nordsee wissenschaftlich nachgewiesen.

Abbildung: Allgemeine Strukturformel der Benzotriazole.

 
Bildungsmechanismus Dewar-Schäden

Mechanismus UV-induzierter DNA-Dewar-Schäden aufgeklärt

Wenn DNA Rückgrat zeigt: Eine interdisziplinäre Forschergruppe aus den Bereichen Chemie, Physik und Theorie ermöglichte es, die photochemische Dewar-Bildung erstmals auf atomarer Ebene direkt zu verfolgen [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
Ladungstrennung in homonuklearen Molekülen

Ladungstrennung trotz Symmetrie

Physiker des 5. Physikalischen Instituts der Universität Stuttgart erbringen den ersten experimentellen Nachweis eines Moleküls aus zwei gleichen Atomen, das trotz hoher Symmetrie eine räumliche Ladungstrennung aufweist.

Abbildung: Molekül aus zwei gleichen Atomen, das trotz hoher Symmetrie eine räumliche Ladungstrennung aufweist. Diese Beobachtung widerspricht der klassischen Lehrbuchmeinung, wie sie in vielen Physik- und Chemielehrbüchern beschrieben wird.

[Quelle: Universität Stuttgart].

 
N-Hydroxyharnstoffe

N-Hydroxyharnstoffe als Proteasom-Inhibitoren

Die Grundstruktur einer neuen Wirkstoffklasse greift in besonderer Weise das Proteasom an und zeigt damit einen Weg zur Entwicklung neuartiger Medikamente.

 
Eisen-Molybdän-Cofaktor

Kern des Eisen-Molybdän-Cofaktors identifiziert

Biologisches Vorbild für industriellen Dünger: Forscherteam identifiziert Kern des Eisen-Molybdän-Cofaktors.

[Bildquelle: Universität Freiburg]

 
Pyrrolysin Biosynthese

Pyrrolysin-Biosynthese

Herstellung von Pyrrolysin, der zweiundzwanzigsten Aminosäure.

Abbildung: Mit einer Isomerisierung von Lysin zu Methylornithin, katalysiert von PylB, beginnt der Biosyntheseweg der kürzlich entdeckten 22. Aminosäure Pyrrolysin. Die Röntgenstrukturanalyse von PylB zeigt, dass das Protein eine TIM-Barrel-Faltung aufweist. Die Reaktionskammer ist abgeschlossen und enthält einen [4Fe-4S]-Cluster, SAM und das Reaktionsprodukt, dessen 2R,3R-Konfiguration gezeigt wurde.

[Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
Diamantamboss

Metallischer Wasserstoff

Hoher Druck macht Wasserstoff metallisch: Bei 2,7 Megabar leitet das leichteste Element Strom und wird möglicherweise zu einer Quantenflüssigkeit, so dass es ohne Reibung fließt.

Abbildung: Der Diamantamboss - das Herzstück der Anlage, in der in einer kleinen Kammer extrem hohe Drücke zwischen zwei Diamantenspitzen entstehen [Foto: MPI für Chemie].

 
Steviol

Stevia-Süßstoffe jetzt EU-weit erlaubt

Vielfach süßer als Zucker, natürlich gewachsen und komplett kalorienfrei: Ab dem 3. Dezember 2011 ist der Süßstoff aus der Süßpflanze Stevia legal in Europa zugelassen. Der Stevia-Forscher Dr. Udo Kienle begrüßt die Teilzulassung und sieht darin einen ausbaufähigen Schritt für den Verbraucher.

Abbildung: Steviol, das Aglykon der Steviolglykoside, die aus dem Süßkraut Stevia rebaudiana gewonnen werden. Mit den Vorgaben der EU können ab Dezember 2011 maximal 30 Prozent des Zuckers ersetzt werden.

 
Rohstoff Biomasse

Biomasse als chemischer Rohstoff

Eine chemische Industrie auf der Basis erneuerbarer Ressourcen: Biomasse sinnvoll nutzen.

Abbildung: Biomasse ist ein begrenzter Rohstoff, der vernünftig eingesetzt und nicht in erster Linie als Brennstoff verwendet werden sollte. Würden aus ihm ausgewählte Chemikalien hergestellt, ließe sich das Erdöl in der chemischen Industrie leicht ersetzen, sofern die inhärente Funktionalität der Biomasse geschickt genutzt würde [Quelle: Angewandte Chemie].

 
Diagonale Kohlendioxid-Wiederverwertung

Diagonaler Ansatz zum Kohlendioxid-Recycling

Neues Konzept zur reduktiven Funktionalisierung von Kohlendioxid entwickelt.

Abbildung: Mit einem diagonalen Ansatz zur Wiederverwertung von Kohlendioxid können funktionalisierte Chemikalien erhalten werden. Der Einsatz eines funktionalisierenden Reagens sowie eines Reduktionsmittel, die beide unabhängig voneinander modifiziert werden können, liefert ausgehend von CO2 eine Vielzahl von Chemikalien. Die organokatalytische Umsetzung von CO2 zu Formamid dient als ein Beispiel [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
Rubisco Activase

Rubisco Aktivase

Von Schnürsenkeln und Eieröffnern - Max-Planck-Forscher entdecken Photosynthese-Helferprotein.

Abbildung: Das Helferprotein (blau) zieht an einem Ende von Rubisco (bunt) und setzt so den Zucker frei. Die Blockade ist aufgehoben [Graphik: Manajit Hayer-Hartl / Copyright: Max Planck Institut für Biochemie].

 
Enantiomerentrennung

Molekulares Regalsystem zur Enantiomerentrennung

Flexible Regalsysteme sortieren Moleküle: Forscher haben ein flexibles und effizientes neues Verfahren zur Trennung von Enantiomeren entwickelt.

Abbildung: Eine bevorzugte (110)- und (001)-Orientierung enantiomerenreiner [{Zn2((+)cam)2(dabco)}n]-Dünnschichten lässt sich mithilfe unterschiedlicher terminaler Endgruppen von selbstorganisierten Monolagen steuern [Quelle: Angewandte Chemie].

 
Käse Forschung

Käse-Forschung

Die Thermophysik des Käses: Neues Projekt erforscht, wie er zuverlässig bräunt, schmilzt, fließt . . .

Bild: Der Käse als Forschungsobjekt - Lebensmittelwissenschaftler der Universität Hohenheim systematisieren Käse-Forschung [Bildquelle: berwis/pixelio.de].



Oktober 2011


 
Zirkular polarisierte Lumineszenz

Zirkular polarisierte Lumineszenz

Lichtwirbel durch Rühren und Gelieren einer Farbstofflösung.

Abbildung: Hydrogele mit dem eingebetteten Farbstoff Rhodamin B zeigen eine durch Rühren induzierte, zirkular polarisierte Lumineszenz, deren Drehsinn sich durch Umschalten der Rührrichtung vom Uhrzeigersinn (CW) in den Gegenuhrzeigersinn (CCW) steuern lässt [Quelle: Angewandte Chemie].

 

Selbstorganisierte Organische Solarzellen
Am Puls der Ladungstrennung: Effiziente organische Solarzellen durch Selbstorganisation.

 
Ergodizität Theorie

Ergoden-Theorie zur Diffusion bestätigt

Leuchtspuren verraten Ordnung im Chaos: Fundamentale Theorie erstmals experimentell bestätigt.

Abbildung: Um das Ergodentheorem experimentell zu bestätigen, wurden die Diffusionskoeffizienten von Gastmolekülen in einem nanostrukturierten porösen Glasmaterial mit zwei konzeptionell unterschiedlichen Methoden unter identischen Bedingungen gemessen [Quelle: Angewandte Chemie].

 
Transportmodell: Lichtsammelkomplexe

Lichtsammelkomplexe: Neues Transportmodell

Lichtsammler an Ort und Stelle bringen: Wie Photosyntheseproteine in die Membran gelangen.

Abbildung: Neues Transportmodell - Proteine der Lichtsammelkomplexe (grün) müssen in spezielle Membranen im Inneren der Chloroplasten eingebaut werden. Lösliche Proteine (43, 54) transportieren sie dorthin. Das Membranprotein Alb3 bildet durch Interaktion mit einem der löslichen Proteine (43) eine Pore, über die die Lichtsammelkomplexproteine in die Membran inseriert werden [Grafik: The American Society for Biochemistry and Molecular Biology].

 
epi-Clusianone

Totalsynthese polyprenylierter, polycyclischer Acylphloroglucine

Mutter Natur als Vorbild für neue Medikamente? - Chemiker der Uni Stuttgart synthetisieren natürliche Wirkstoffe.

Abbildung: epi-Clusianon ist einer der PPAPs, die Chemiker der Universität Stuttgart in sieben aufeinander folgenden Reaktionen synthetisiert haben.

Die anderen Verbindungen sind die Naturstoffe Hyperpapuanon, Hyperibon L, und Oblongifolin A.

 
Vakuumanlage

Langkettige lineare Alkane durch Polymerisation auf Goldoberflächen

Elegante Kettenbildung: Physiker entwickeln gemeinsam mit Chemikern ein einfaches und energieeffizientes Verfahren zur Erzeugung langkettiger linearer gesättigter Polymere und lösen damit ein chemisches Problem mithilfe der Nanotechnologie.

Abbildung: Vakuumanlage für die hoch-selektive Synthese langkettiger, linearer Alkane mit mehr als 20 Kohlenstoffatomen [Bildquelle: CeNTech].

 
Konische Überschneidung

Die Bewegung der Elektronen sichtbar gemacht

Den Elektronen im Molekül zusehen: Erstmals konnte eine Forschungsgruppe unter Leitung der ETH Zürich die Bewegung von Elektronen während einer chemischen Reaktion komplett sichtbar machen. Die Erkenntnisse aus dem Experiment sind grundlegend für die Photochemie.

Die Grafik zeigt die konische Überschneidung und die zwei möglichen Zustände der Elektronen, bevor das Stickstoffdioxid-Molekül auseinanderfällt [Bildquelle: Wörner / ETH Zürich].

 
Swiss Light Source

Hydrogenase-Inaktivierung: Sauerstoff zerstört Enzymfunktion in drei Schritten

Wenn Sauerstoff Proteinen zum Verhängnis wird: RUB-Biologen veröffentlichen zeitaufgelöstes Modell.

Abbildung: Mit der Swiss Light Source am Paul Scheerer-Institut in der Nähe von Zürich untersuchten Bochumer und Berliner Forscher das Hydrogenase-Protein, dessen dreidimensionale Struktur in der Abbildung zu sehen ist [Foto: Camilla Lambertz].

 
Organischer Transistor

Organisch-optische Transistoren

Licht steuert Licht: Wie ein optischer Transistor funktioniert.

Abbildung: Die Hauptmerkmale eines optischen Transistors (Steuerung und Verstärkung) werden anhand der photophysikalischen Eigenschaften einer molekularen Triade gezeigt. Zwei Bausteine der Triade sind hocheffiziente Fluorophore, wohingegen der dritte Baustein ein photochromes Molekül ist, das durch Licht reversibel von einer bistabilen Form in die andere umgewandelt werden kann [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
Dioxobilan

Dioxobilan: Ein farbloser Chlorophyllkatabolit

Bunte Blätter: Neues Chlorophyll-Abbauprodukt in Spitzahorn entdeckt.

Abbildung: Ein farbloser Chlorophyllkatabolit wurde in den seneszenten Blättern des Spitzahorns entdeckt. Es handelt es sich um ein Dioxobilan, ein Tetrapyrrol, das ein Mesokohlenstoffatom der hypothetischen Chlorophyllvorstufe verloren hat. Die Konfiguration dieses Kataboliten deckt einen Abbauweg von Chlorophyll im Spitzahorn auf, der sich von dem in seneszenten Blättern anderer höherer Pflanzen unterscheidet [Bildquelle: Angewandte Chemie, Wiley-VCH].

 

Gluconeogenese: Neuartige multifunktionelle Enzyme charakterisiert
Anpassung an hohe Temperaturen: Freiburger Forscher entdecken multifunktionelles Enzym im Stoffwechsel.

 
Bodenprofil

Klimafaktor Boden

Ein Ökosystem bestimmt, wie viel Kohlenstoff entweicht: Die Molekülstruktur ist nicht ausschlaggebend dafür, wie schnell organische Verbindungen abgebaut werden.

Foto: Im Klimageschehen spielen Böden eine entscheidende Rolle. Sie speichern mehr als dreimal soviel Kohlenstoff wie Pflanzen oder die Atmosphäre.

Durch Abbauprozesse gelangt der Kohlenstoff wieder in die Atmosphäre, wo er vor allem als Kohlendioxid seine klimaschädliche Wirkung entfaltet.

Warum allerdings manche organischen Bestandteile des Bodens wesentlich schneller abgebaut werden als andere, war bislang nicht geklärt [Bildquelle: MPI für Biogeochemie].

 
Multivalente Protein-Ligand-Interaktionen

Bindungsverhalten zwischen multivalenten Kohlenhydraten und Proteinen

Die Vermessung biochemischer Bindungen: Konstanzer Forscher entwickeln Untersuchungsmethode für Bindungsmechanismen von multivalenten Kohlenhydraten in Lösungen.

Bild: Durch Abstandsmessungen mit Spinsonden-EPR-Spektroskopie gelang der direkte Nachweis multivalenter Protein-Ligand-Interaktionen in Lösung [Bildquelle: Angewandte Chemie, DOI 10.1002/ange.201101074].

 
iCHELLs

Synthetische Anorganische Zellen: iCHELLs

Künstliche Zellen: Ionenaustausch führt zu komplexen Zellsystemen mit anorganischen Membranen.

[Bildquelle: Angewandte Chemie]

 
Silber-Aluminium-Quasikristall

Nobelpreis für Chemie 2011

Den Nobelpreis für Chemie 2011 erhält der in Haifa, Israel, lebende Chemiker Daniel Shechtman für die Entdeckung der Quasikristalle.

Abbildung: Atommodell eines Silber-Aluminium-Quasikristalls.

[Bildquelle: Ames Laboratory, US Department of Energy]

 

REACh und Recycling
Wenn aus Abfällen Chemikalien werden: REACh-Info 9 zum Recycling bei der BAuA erschienen.

 
ADEPs im Kampf gegen kugelförmige Bakterien

Acyldepsipeptide als Antibiotika

Neues Antibiotikum treibt Bakterien in den Selbstmord.

Bild: Antibiotisch wirksame Acyldepsipeptide (ADEPs) lassen kugelförmige Bakterien wie den multiresistenten Problemkeim Staphylococcus aureus (links) zunächst stark anschwellen (rechts) und verhindern dann die Zellteilung [Bildquelle: Peter Sass, Uni Bonn].

 
Arktisches Ozonloch 2011

Ozonloch 2011 - Ursachenforschung

Wie entstand das erste arktische Ozonloch im Frühjahr 2011? - Aktuelle Veröffentlichung im Fachmagazin Nature findet Zusammenhang mit Klimawandel.

Abbildung: Dicke der Ozonschicht über der Arktis Anfang April 2011. Der violette Bereich über der zentralen Arktis, Teilen Skandinaviens und Russlands zeigt die Lage des arktischen Ozonlochs in diesen Tagen. Hier entspricht die Dicke der Ozonschicht nur noch etwa 2,5mm reinen Ozons, verteilt über die Luftschicht in 10-30 km Höhe. Normal wären Werte um die 4mm, wie sie um das Ozonloch herum in dem grün/roten Bereich auftreten [Abbildung: Ozone Monitoring Instrument, NIVR, FMI].

 
Anammox Mechanismus

Anammox-Mechanismus

Neue Erkenntnisse über den molekularen Mechanismus der anaeroben Ammoniumoxidation.

Abbildung: Schematische Darstellung der Enzyme und Reaktionen während des Elektronentransports an der Membran und innerhalb des Anammoxosoms [Grafik: Marc Strous].

 
Aedes aegypti

DEET macht Mücken orientierungslos

Warum Autan so erfolgreich gegen Mücken und andere Insekten wirkt: Der Wirkstoff DEET macht Insekten orientierungslos, indem er die Signalstärken ihrer Antennen verfälscht.

Foto: Eine Gelbfiebermücke (Aedes aegypti) sticht in menschliche Haut [Bildquelle: Rickard Ignell, SLU Alnarp, Schweden].



September 2011


 
Wasser-Acetonitril-Gemisch

Sensor für Wasserstoffbrückenbindungen

Wissenschaftler haben einen Sensor für die Wasserstoffbrückenbindungen in flüssigem Wasser gefunden. In Röntgenspektren fanden sie einen Peak, der empfindlich auf das Brechen von Wasserstoffbrücken reagiert.

Bild: Schematische Darstellung eines Wassermoleküls, welches von Acetonitrilmolekülen umgeben ist: Ein flüssiger Mikrojet wurde genutzt, um Röntgenabsorptions- und -emissionsspektren an der Sauerstoff-K-Kante von Wasser-Acetonitril-Mischungen unterschiedlicher Zusammensetzung zu erhalten.

[Grafik: HZB, Angewandte Chemie]

 

Magnesiumborhydrid als Wasserstoffspeicher
Randvoll mit Wasserstoff: Poröse Form von Magnesiumborhydrid kann Wasserstoff speichern.

 
Wasserstoff marsch!

Wasserstoff aus Bioalkohol

Mild, aber sehr effizient: Neues katalytisches Verfahren gewinnt Wasserstoff aus Bioalkoholen.

Abbildung: Die beschriebene Umwandlung erzeugt Wasserstoff aus Ethanol und Isopropanol mit hohen Umsatzfrequenzen [Bildquelle: Angewandte Chemie, Wiley-VCH].

 

Fettstoffwechsel-Analyse mit Radiokohlenstoff
C-14-Verfahren gegen Übergewicht: Physiker analysieren menschlichen Fettstoffwechsel.

 
Eisen-Katalysatoren

Ameisensäure als Wasserstoffspeicher

Wasserstoffgewinnung und -speicherung: Einfach und effizient mit Eisenkatalysatoren.

Abbildung: Verschiedene Katalysatoren für Labortestungen [Bildquelle: LIKAT].

 

Analyse von modifizierten tRNA-Basen
Ein Code jenseits der DNA: Modifizierte tRNA-Basen charakteristisch für Spezies.

 

Peroxidase als Polymerisationskatalysator
Grüne Chemie: Kontrollierte Polymerisation mittels Enzymen aus Meerrettich.

 

Synthese von Molekülen mit C-C-Bindungslängen über 170 Pikometern
Chemische Stabilität mit der Kraft des Geckos: Van-der-Waals-Kräfte halten extrem lange Molekül-Bindungen zusammen.

 
Mikrospinne

Polymerisationsreaktion als Nanoantrieb

Forscher beschreiben einen neuen Typ Mikromotor, der durch eine Polymerisationsreaktion angetrieben wird und wie eine Mikrospinne feine Fäden hinterlässt [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
Molekulare Struktur des Enzyms N-Acyl-Aminosäure-Hydrolase (AAH)

Enzymatischer Eisentransport

Bakterium im Raupendarm besitzt molekularen Eisenspeicher - Max-Planck-Forscher analysieren Struktur eines Proteins, das in seinem Innern Eisen speichern kann.

Abbildung: Molekulare Struktur des Enzyms N-Acyl-Aminosäure-Hydrolase (AAH) aus Microbacterium arborescens [Bildquelle: Kornelius Zeth, MPI Tübingen].



August 2011


 

Aerosolnukleation unter der Lupe
Klimamodelle: Beschreibung der Aerosolneubildung muss revidiert werden.

 
Superkondensator

Mikroporöse organische Polymere als Superkondensatoren

Neue Akkus braucht das Land: Mikroporöses Polymer als außergewöhnlich leistungsfähiger Superkondensator.

Abbildung: Über ein π-konjugiertes mikroporöses Polymer mit stickstoffhaltigem Gerüst wird berichtet. Das poröse Gerüst ist leitfähig und lässt Elektrolytionen aufgrund struktureller Merkmale in die Poren. Das Material wird, wenn sich elektrostatische Schichten bei der Trennung der Ladungen bilden, stark kooperativ, liefert hohe Energiedichten und hat eine hervorragende Lebensdauer [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
Reaktionskammer

Nitrithaltiger Ackerboden sorgt für saubere Luft

Stickstoff im Boden bildet eine Quelle für Hydroxylradikale, die die Atmosphäre von Schadstoffen reinigen.

Abbildung:

Woher stammt die salpetrige Säure in der Atmosphäre? In dieser Reaktionskammer untersuchen die Mainzer Forscher den Austausch von Gasen zwischen Bodenproben und der Luft.

[Bild: Su, Max-Planck-Institut für Chemie]

 
Spinnenfaden - Dimerisierungen

Warum Spinnenfäden so stabil sind

Ursache der extremen Festigkeit der Spinnenseide entschlüsselt.

Abbildung: Dimerisierungen (rot) verstärken die Festigkeit der Spinnenfäden [Bildquelle: TUM].

 
N20-Reduktase

Distickstoffoxid-Reduktase: Struktur und Mechanismus

Wie das Treibhausgas N2O (Lachgas) abgebaut wird.

Abbildung: Das Enzym N20-Reduktase besitzt vier reaktive Zentren, die für den Abbau von Lachgas in elementaren Stickstoff wichtig sind [Quelle: BIOSS/ Uni Freiburg].

 
Hochfluorierte Porphyrin-Derivate

Molekülinterferometrie mit Porphyrin-Derivaten

Grosse organische Moleküle zeigen Wellencharakter.

Abbildung:

Sieben hochfluorierte Porphyrin-Derivate, die für den Einsatz in der Molekülinterferometrie hergestellt wurden.

[Bildquelle: Wiley-VCH Verlag GmbH & Co. KGaA]

 
Olivinkristall des Mauna Loa

Geo-Recycling läuft schneller als gedacht

Abgesunkene Ozeankruste tritt in Vulkanen bereits nach 500 Millionen Jahren wieder an die Oberfläche.

Foto: Olivinkristall des Mauna Loa-Vulkans. Die braunen Ovale sind glasig erstarrte Einschlüsse, die als geschmolzene Tropfen in den entstehenden Olivinkristall gelangten.

[Quelle: Sobolev, Max-Planck-Institut für Chemie]

 

Demaskierung durch Röntgenstrahlen
Masken mit Antenne: Freisetzen maskierter Wirkstoffe durch Röntgenstrahlung.



Woche 28: 11. Juli 2011 bis 31. Juli 2011


 
Bildung definierter Zucker-Oligomere

Proteinähnliche Oligomerisierung von Kohlenhydraten

Das können Zucker auch: Forscher beschreiben erstmals die Bildung definierter Oligomere einer Klasse von Polysaccharidderivaten, den 6-Desoxy-6-aminocellulosen.

Abbildung: Die Oligomerisierung wurde durch Ultrazentrifugations-Experimente belegt [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
Magnetisches Tunnelelement

Magneto-Seebeck-Effekt

Neuer Effekt in Tunnelelementen entdeckt [Bildquelle: Uni Giessen].

 

Bestimmung der Zelladhäsionskraft
Biophysiker der Universität Heidelberg kombinieren Pikosekundenlaser und optisches Mikroskop zu einem neuen Verfahren.

 
Ferrihydrit Ozonfilter

Zwei-Banden-Ferrihydrit als Ozonfilter

Ozon-Fänger: Poröses Eisenoxid-Material entfernt Ozon effektiv aus Luft [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 

RNA ohne Enzymhilfe effizient abgelesen
Stuttgarter Chemiker dem Ursprung des Lebens auf der Spur.

 

Wie aus Fett Zucker werden kann
Forscher der Universität Jena simulieren, wie Aceton in Zucker verwandelt werden kann.

 

Neue Einblicke in Signalnetzwerke der Zelle
Wie Enzyme den Energiestoffwechsel regulieren.



Woche 27: 04. Juli 2011 bis 10. Juli 2011


 
Trans-anellierten Indoline

Neue Synthesemethode für trans-anellierte Indoline

Richtig herum kuppeln: Anellierte Indoline durch asymmetrische Kohlenstoff-Kohlenstoff-Kupplung [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
ESO / S. Guisard

Kosmisches Bleichmittel

Astronomen finden das Schlüsselmolekül Wasserstoffperoxid in interstellaren Wolken.

Foto: Mit dem APEX-Teleskop in Chile haben Forscher in dieser Region zum ersten Mal das Molekül Wasserstoffperoxid im Kosmos nachgewiesen. Der Fundort ist durch einen roten Kreis markiert. Rho Ophiuchi ist der helle Stern inmitten der blauen Region im oberen Bildteil.

[Bildquelle: ESO / S. Guisard]

 
Si-verbrücktes Persilapropellans

Stabiles Si-verbrücktes Persilapropellan

Molekülbaustein könnte Grundlage für neue Anwendungen im Halbleiterbereich werden.

Abbildung: Aufnahme des sogenannten Si-verbrückten Persilapropellans. Dieses könnte für Anwendungen in der Halbleiterindustrie von hohem Interesse sein [Foto: Kai Abersfelder].



Woche 26: 27. Juni 2011 bis 03. Juli 2011


 

Über die Funktion proteingebundener Wassermoleküle
Forscher der Ruhr-Universität Bochum um Prof. Dr. Klaus Gerwert vom Lehrstuhl für Biophysik konnten den schwierigen Nachweis erbringen, dass ein Protein einzelne Wassermoleküle für wenige Sekundenbruchteile zu einer Kette anordnet, um Protonen gezielt leiten zu können.

 
E. coli mit 5-Chloruracil

Bakterien-Erbgut mit synthetischem 5-Chloruracil

Chemische Evolution eines Bakteriengenoms gelungen: Internationales Team tauscht Baustein der DNA.

Bild: Durch automatisierte Selektion wurde ein E.-coli-Stamm, der keine Thyminnucleotide synthetisieren kann, in einen chemisch modifizierten Organismus umgewandelt, dessen DNA-Genom aus Adenin, Cytosin, Guanin und dem künstlichen Thyminanalogon 5-Chloruracil besteht. Sich entwickelnde Zellen wurden zu Beginn als irreguläre Filamente beobachtet und nahmen dann immer stärker wieder die Gestalt kurzer Stäbe an, wie sie typisch für Wildtyp-E. coli ist.

[Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
Vollständig mischbare Nanokomposite

Vollständig mischbare Nanokomposite

Ein Durchbruch auf dem Weg zu neuartigen Funktionsmaterialien [Abbildung: Prof. Dr. Stephan Förster, Lehrstuhl Physikalische Chemie I, Universität Bayreuth].


Woche 25: 20. Juni 2011 bis 26. Juni 2011


 
Adressierbare Materialien fürs Geruchsfernsehen

Auf dem Weg zum Geruchsfernsehen

Fernseherlebnis für die Nase: Gezielte Freisetzung verschiedener Duftstoffe aus einzeln adressierbaren Kammern [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
Tunneleffekt der großen Moleküle

Tunneleffekt in biochemischen Prozessen

Durch Abkürzung schneller zum Ziel: Simulation des Tunneleffekts für große Moleküle [Bildquelle: Foto: Uni Stuttgart/Johannes Kästner].

 

Milde Ammoniaksynthese
Chemiker überwinden wichtige Hürde: Reaktion eines Metallnitrids mit Wasserstoff zu Ammoniak unter sehr milden Reaktionsbedingungen.


Molekülmodelle auf dem Handy

Um die an chemischen Reaktionen beteiligten Stoffe und Abläufe besser verstehen und vorhersagen zu können, ist eine bildliche Darstellung sehr hilfreich. Dafür gibt es unterschiedliche technische Ansätze und verschiedene Graphik-Software. Die Arbeitsgruppe von Juniorprofessor Dr. Ricardo Mata an der Universität Göttingen hat nun eine neue Anwendung „für unterwegs“ entwickelt. Die Atomdroid Applikation ermöglicht es, Molekülmodelle aufzubauen und gleichzeitig zu modellieren. Per Handy sind auch kleinere Kalkulationen einfach zu jeder Zeit und an jedem Ort möglich. Damit ist die Anwendung sowohl im Wissenschaftsbereich als auch für breite Anwenderkreise aus der Wirtschaft interessant. Die Applikation benötigt als technische Voraussetzung mindestens ein Gerät mit Android 2.2.

Download: Atomdroid App.




Woche 23/24: 05. Juni 2011 bis 19. Juni 2011


 
Kohlenstoffdioxid-neutrale Wasserstoffspeicherung

Kohlendioxid-neutrale Wasserstoffspeicherung

Bicarbonat/Formiat-System als umweltfreundlicher Wasserstoffspeicher [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
Gradientenbild der Elektronendichte

Chemische Bindung in Hochdruck-Bor-Kristallen

Ein Forscherteam hat chemische Bindungen entdeckt, die in borhaltigen Materialien bisher unbekannt waren.

Bild: Das Gradientenbild der Elektronendichte zeigt einen Ausschnitt aus einem Bor-Kristall, das unter hohem Druck synthetisiert wurde [Abbildung: Prof. Dr. Sander van Smaalen].

 
Chemische Tunnelkontrolle

Tunnelkontrolle einer chemischen Reaktion

Das Beamen von Materie: Neue Triebkraft chemischer Reaktionen entdeckt.

Bild:

Schrödingers Katze, die sich ihren Weg durch die Wand bahnt, anstelle über die Mauer zu springen: Eine Analogie zur Reaktion des Methylhydroxycarbens (Mitte) mittels Tunneleffekt durch den Potentialberg (entlang der grünen Linie) zum Acetaldehyd (unten rechts) [Abbildung: Felix Ley].

 

Molekulare Penrose-Treppe
Optische Täuschung: Aromatisches Ringsystem erinnert an M.C. Eschers Penrose-Treppe.



Woche 22: 30. Mai 2011 bis 05. Juni 2011


 

Puffer für das Stromnetz?
Neuer Herstellprozess für Elektroden aus NiO/Ni-Nanokompositen für Superkondensatoren.

 
ILs als Raketentreibstoff

Umweltfreundliche Raketen ...

Wasserstoffreiche ionische Flüssigkeit als Reaktionspartner für Wasserstoffperoxid in Hochleistungstreibstoffen.

Abbildung: Als Raketentreibstoff sind ionische Flüssigkeiten (ILs) wegen ihrer geringen Dampftoxizität ein vielversprechender Ersatz für Hydrazin, allerdings müssen auch Alternativen zu giftigen Oxidationsmittel wie HNO3 oder N2O4 gefunden werden [Bildquelle: Angewandte Chemie].



Woche 21: 23. Mai 2011 bis 29. Mai 2011


 

Maya-Kunst in Gelb und Blau
Verwandter des berühmten Maya-Blau: Indigo-Verbindungen verleihen Maya-Kunstwerken ihre gelbe Farbe.

 

Pnikogene Linker
Chemiker entdecken neue Bindung in Molekülen.



Woche 20: 16. Mai 2011 bis 22. Mai 2011


 

Nukleosomenorganisation
Hefeextrakt mit packender Wirkung - Neue Methode enthüllt Mechanismen der DNA-Organisation.

 

Cassyran: Der Duft der Johannisbeere
Riechstoffeigenschaften und Gasphasenstrukturen der Stereoisomere von Cassyran.

 
Anionenkanal SLAH3

Bedarfsgerechte Regulation der Öffnungsweite von Blattsporen

Nitrat als Antitranspirant: Steigende Pegel von Nitrat und dem Hormon Abscisinsäure signalisieren einer Pflanze, dass sie Wasser sparen sollte. Wie entfalten die beiden Botenstoffe ihre Wirkung?

[Bildquelle: Dietmar Geiger].



Woche 19: 09. Mai 2011 bis 15. Mai 2011


 
Photoaktiviertes Myosin

Photoaktivierbares Myosins

Nanomotor mit Lichtschalter: Lichtaktivierbares Myosin für Echtzeituntersuchungen in Zellen [Bildquelle: Angewandte Chemie].



Woche 18: 02. Mai 2011 bis 08. Mai 2011


 
Elefantenspitzmaus

Unwiderstehliche Düfte: Hexanon und Hexenon

Warum Mäuse und Elefantenspitzmäuse Pflanzen bestäuben.

Abbildung: Mit ihrer Zunge leckt die Elefantenspitzmaus den Nektar aus den Blüten von Cytinus visseri heraus.

[Foto: Steven D. Johnson]

 

Pflanzenschutzmittelrückstände 2009
Überschreitungen der Rückstandshöchstgehalte nehmen stetig ab: BVL-Berichterstattung zu Pflanzenschutzmittelrückständen 2009 zeigt erstmals einheitlich niedriges Niveau bei Lebensmitteln aus ganz Europa.



Woche 17: 25. April 2011 bis 01. Mai 2011


 
Polymere, die klicken

Polymerfilme via Klick-Chemie

Wegweiser für chemische Druckknöpfe: Kupferionen als Morphogene für die Bildung von Polymerfilmen via Klick-Chemie.

Abbildung: Ein Polymerfilm wird durch die Cu(I)-katalysierte Sharpless-Klickreaktion zwischen zwei Polymeren, die entweder eine Azid- oder eine Alkin-Gruppe tragen und gleichzeitig in einer Cu(II)-Lösung vorliegen, erhalten. Das Cu(I)-Morphogen bildet sich durch Anlegen eines Potentials an einer Elektrode. Dieses Konzept kann auf supramolekulare, durch Koordinationskomplexe gebildete Filme erweitert werden [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 
Sauerstoffspeicherung mit Ceroxid

Cerdioxid-Nanoplättchen als Sauerstoffspeicher

2-D schlägt 3-D: Ceroxid in Plättchenform speichert mehr Sauerstoff als nanokristalline Form.

Abbildung: Die 2D-Strukturen zeigen bessere Sauerstoffspeicherkapazitäten als dreidimensionale CeO2-Nanomaterialien, die durch Verbrennungs- und Hydrothermalsynthese hergestellt werden [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 

Kirromycin Synthese
Ein wichtiger Schritt in der Antibiotika-Synthese gelingt im Labor: Forscher der Universität Tübingen können eine besonders interessante Phase des in der Natur ablaufenden Herstellungsprozesses nachbilden.

 
Verzerrter Eisenschwefelcluster

Sauerstofftoleranz durch verzerrte Eisenschwefelcluster

Wie Bakterien mit der Sauerstoffempfindlichkeit ihrer Enzyme umgehen.

Abbildung: Ungewöhnlicher Eisen-Schwefel-Cluster mit verzerrter Würfelstruktur, der die ganz besondere Eigenschaften aufweist, zwei Elektronenübergänge ausführen zu können.

[Bildquelle: MPI für Bioanorganische Chemie].

 
Verstärkte Nahfelder

Elektronen-Beschleunigung an Nanokugeln

Einem internationalen Forscherteam gelingt am Max-Planck Institut für Quantenoptik erstmals die Kontrolle und Beobachtung stark beschleunigter Elektronen an Nanokugeln mit extrem kurzen und intensiven Laserpulsen.

[Bildquelle: Christian Hackenberger/LMU].



Woche 16: 18. April 2011 bis 24. April 2011


 
Monooxygenase TetX

Struktur des Proteins Monooxygenase TetX aufgeklärt

Kampf gegen Antibiotika-Resistenzen - Wissenschaftler enttarnen Resistenzprotein.

Mit der veröffentlichten Arbeit ist der einzigartige Fall eingetreten, dass ein Schlüsselschritt eines Resistenzmechanismus auf molekularer Ebene bekannt ist, noch bevor das entsprechende Antibiotikum wirkungslos wird.

Abbildung: Das aktive Zentrum am Cofaktor FAD (gelb) der Monooxygenase TetX ist durch einen großen Tunnel (blau) erreichbar [Grafik: Gesa Volkers, Universität Greifswald].

 

Hochwertige Graphen-Monolayer in einem Schritt
Forscher haben ein Verfahren etabliert, das ein hochwertiges Produkt in einem Schritt entstehen lässt.

 
Ligandenstabilisierte Magnesiumhydridcluster

Auf dem Weg zum Wasserstoffspeicher?

Magnesiumhydridcluster als Modell für Wasserstoffspeichermaterial im Subnanometerbereich.

Abbildung: Der größte ligandenstabilisierte Magnesiumhydridcluster, bestehend aus 8 Mg2+- und 10 H--Ionen, dient als Modell für das kleinste Wasserstoffspeichermaterial im Subnanometerbereich.
[Bildquelle: Angewandte Chemie]

 

DNA mit Wasser

Wie Wasser die Struktur der Erbsubstanz prägt

Die Erbsubstanz DNA ist von Wassermolekülen auf eine ganz besondere Art umgeben. Die Beschaffenheit dieser Hydrathülle hängt einerseits vom Wassergehalt ab, wie Wissenschaftler herausgefunden haben, und beeinflusst andererseits die Struktur der Erbsubstanz selbst.

Abbildung: Schematische Darstellung eines DNA-Strangs mit angelagerten (roten) Wassermolekülen.

[Bildquelle: HZDR/PDB]



Woche 15: 11. April 2011 bis 17. April 2011


 

NHC-Katalyse, Proto(n)-Typ

Selektive NHC-katalysierte Hydroacylierung

Ganz ohne 'Heavy Metal': Neuartiger metallfreier Katalyse-Mechanismus ermöglicht hochselektive chemische Synthese [Bildquelle: Angewandte Chemie]

 

Neue Doppelfunktion eines Transportproteins entdeckt
pH-Werte steuern Ameisensäure-Stoffwechsel im Bakterium.

 

Die Klimaanlage der Bakterien
Heidelberger Wissenschaftler beschreiben Temperaturausgleichmechanismus in Coli-Bakterien.

 

Hüpfende Protonen

Hüpfende Protonen

Dr. Burkhard Schmidt simuliert im MATHEON den Protonentransfer in Aminosäuren und kleinen Peptiden. Der Protonentransfer spielt eine Rolle bei der Konversion von Sonnenenergie oder der Energieumwandlung in Brennstoffzellen, die für den Energiefluss in Batterien interessant sind, aber auch bei der Entwicklung neuer Medikamente.

[Bildquelle: Burkhard Schmidt].

 

Sicherheit von Nanosilber ungeklärt
Viele Fragen sind noch offen: BfR-Workshop bestätigt unvollständige Datenlage bei gesundheitlichen Risiken von nanoskaligem Silber.

 

Latente Fingerabdrücke erkennen

Neue Methode zur Erkennung von Fingerabdrücken

Verräterische rote Rillen: Nachweis latenter Fingerabdrücke durch Freisetzung von Fluoreszein aus Nanofasermatte.

Bild: Mithilfe einer elektrogesponnenen Nanofasermatte können latente Fingerabdrücke auf verschiedenen Oberflächen binnen 30s identifiziert und Tintenstrahl-gedruckte Muster hergestellt werden [Quelle: Angewandte Chemie, DOI 10.1002/ange.201006537].

 

Die Waldböden emittieren klimaschädliches Lachgas

Stickstoff-emittierende Waldböden

Treibhausgase aus Waldböden: Reaktive Stickstoffverbindungen aus Landwirtschaft, Verkehr und Industrie führen zu erhöhten Emissionen des Treibhausgases Lachgas (N2O) aus den Wäldern Europas. [Foto: KIT].



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Immer mehr chemische Produkte aus Biomasse

Biomasse ist ein Rohstoff der Zukunft. Immer mehr chemische Zwischen- und Endprodukte werden aus Biomasse hergestellt. Biobasierte Herstellungsverfahren mit Raps, Mais oder Stroh ermöglichen neue Produkte in Bereichen wie Kunststoffe, Hydrauliköle oder Farben und Lacke. Inwieweit Biomasse und ihre möglichst vollständige Nutzung in Bioraffinerien traditionelle erdölbasierte Herstellungsweisen ablösen wird, analysiert die aktuelle Studie von Zukünftige Technologien Consulting der VDI Technologiezentrum GmbH.

Die chemische Industrie verfolgt mit biobasierten Herstellungsverfahren gleich mehrere Ziele: Den Nachhaltigkeitsgedanken ebenso wie die Sicherung und Erweiterung der Rohstoffbasis, die Prozesse effizienter und kostengünstiger zu gestalten sowie innovative Produkte zu erschließen bzw. die Produkteigenschaften zu verbessern. Aus ökonomischer Sicht bietet der Übergang zur biobasierten Chemie-Wirtschaft für Deutschland die Chance, neue Absatzmärkte und Wertschöpfungsketten im In- und Ausland zu erschließen. Darüber hinaus kann die Nutzung von Biomasse auch entscheidend dazu beitragen, die Ziele der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie durch CO2-Neutralität und nachhaltige Ressourcennutzung schneller zu erreichen.

Übersichtsstudie: "Biomasse – Rohstoff der Zukunft für die chemische Industrie" [Vera Grimm et al., VDI Technologiezentrum, 2011].




Woche 14: 04. April 2011 bis 10. April 2011


 

DNA Catenan

Hochzeitsringe aus DNA

Die kleinsten Hochzeitsringe der Welt: Zwei ineinander greifende Ringe aus DNA sind nur im Rasterkraftmikroskop sichtbar.

Abbildung: Die kleinsten Hochzeitsringe der Welt bestehen aus zwei verschränkten DNA-Ringen und sind so klein, dass man sie nur im Rasterkraftmikroskop sehen kann [Bildquelle: Universität Frankfurt].

 

ChbC-Dimer

Transportmechanismus von Phosphotransferasesystemen

Wie kommt der Zucker in die Zelle? - Bioinformatik hilft bei Strukturaufklärung von Proteinen.

Abbildung: Die Struktur des ChbC-Dimers in der Zellmembran (graue Fläche) [Bildquelle: Columbia University].

 

REACh: Nächste Schritte
Broschüre REACh-Info 8 'Nächste Schritte unter der EU-Verordnung REACh' erschienen.

 

Quanteninterferenz Organischer Makromoleküle
Der molekulare Oktopus als kleiner Bruder von Schrödingers Katze.

 

Neue potentielle Wirkstoffe gegen Leishmaniose
Virtuelle Suche nach Verbindungen zur Bekämpfung parasitärer Erkrankungen erfolgreich.

 

Phosphoreszierende nanoskopische Koordinationspolymere

Rutheniumkomplex als neuartiges Kontrastmittel

Phosphoreszierende Metall-organische Koordinationspolymere für die optische Tumordiagnostik.

Abbildung: Phosphoreszierende nanoskopische Koordinationspolymere mit außergewöhnlich hoher Farbstoffbeladung wurden mit dünnen Siliciumdioxid-Schalen überzogen, um den Verlauf der Farbstoff-Freisetzung einzustellen.

[Bildquelle: Angewandte Chemie, DOI 10.1002/ange.201008277].

 

Kohlenmonoxid als Heilmittel
Forscher entwickeln CO-freisetzende Moleküle für den Einsatz in der Medizin.



Woche 13: 28. März 2011 bis 03. April 2011


 

Gefahr durch konjugierte Linolsäuren
CLA-haltige Nahrungsergänzungsmittel regen Insulinausschüttung an.

 

Keimzelle der Erde

Eine Keimzelle unseres Planeten

Mit dem Meteoriten Murchison kamen refraktäre Metall Nuggets (RMN) aus der Urzeit des Sonnensystems auf die Erde.

Abbildung: RMN mit einer Größe von etwa 600 Nanometern umgeben von präsolaren Siliziumkarbid-Kristallen, aufgenommen mit einem Rasterelektronenmikroskop [Foto: Thomas Berg].

 

Stellare Synthese chemischer Elemente
Präzisionsmassenmessungen liefern wichtige Informationen über die Nukleosynthese in Röntgenstrahlungsausbrüchen.

 

Polypropylencarbonat als Stereo-Gradient

Synthese eines Stereo-Gradienten

Sortierte Bausteine: Polypropylencarbonat als Stereo-Gradient [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 

Maßgeschneiderte Polysaccharide
Ein Zuckerfabrikant aus dem Labor: Forscher aus Würzburg und Braunschweig haben entschlüsselt, wie ein bestimmtes Enzym in der Natur große Zuckermoleküle baut. Mit diesem Wissen können sie jetzt maßgeschneiderte Zucker herstellen, die in der Lebensmittelindustrie als Präbiotika Verwendung finden.

 

Warnung vor vor Krise in der Weltnahrungsmittelproduktion
Die globale Produktion von Phosphordünger könnte in diesem Jahrhundert ihr Maximum erreichen und dann absinken. Das würde die Weltnahrungsmittelproduktion gefährden und zu Engpässen und Preissteigerungen führen. Davor warnten am 27. März 2011 fünf bedeutende wissenschaftliche Gesellschaften anlässlich der Vorstellung des Berichts "Chemie für eine nachhaltige globale Gesellschaft" in Anaheim (Kalifornien). Sie erwarten die Krise dann, wenn die Weltbevölkerung auf über neun Milliarden Menschen ansteigt.



Woche 12: 21. März 2011 bis 27. März 2011


 

Fusarium oxysporum

Schadstoffabbau durch Pilze

Ökosystemdienstleistungen, wie sie Pilze bieten, könnten in Zukunft viel häufiger als bisher in der Umwelttechnologie genutzt werden.

Abbildung: Das Foto zeigt eine Aufnahme des Bodenpilzes Fusarium oxysporum per Laser-Scanning-Mikroskopie.

[Foto: Dr. Thomas Neu/UFZ].

 

Funktionalisierung von Graphen

Graphen mit Superkräften

Forschern ist es gelungen, ohne mechanische Einwirkung isolierte Graphenschichten herzustellen und diese in nur einem weiteren Schritt mit maßgeschneiderten Eigenschaften auszustatten [Bildquelle: Nature Chemistry, DOI 10.1038/nchem.1010].

 

Sulfonimid-Strukturen

Sulfonimid-Strukturen

Harte Kristall-Nuss geknackt: Korrekte Vorhersage aller drei bekannten Kristallstrukturen eines Sulfonimids.

Abbildung: Frühere Fehlschläge bei der molekülmechanischen Voraussage der Polymorphe eines Sulfonimids ließen vermuten, dass die Kristallstrukturvorhersage wegen der kinetischen Natur der Kristallisation von eingeschränktem Nutzen sei. Nun ermöglicht ein quantenmechanischer Ansatz die Vorhersage der Strukturen aller drei bekannten Polymorphe. [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 

Ätzend schnell geröntgt
Physiker klären Vorgänge bei schneller chemischer Auflösung.

 

Wie Enzyme in der Membran Informationen weiterleiten
Aktivitäten an der Grenzfläche: Frankfurter Forscher klären erstmals Enzymkinetik einer membrangebundenen Kinase mit zeitaufgelöster Festkörper-NMR auf.

 

Chromosomen

Epigenetische Reprogrammierung

Wie Gene am Beginn eines neuen Lebens neu programmiert werden.

Abbildung: Epigenetische Markierungen auf dem Erbgut des Menschen bestimmen, ob ein Gen aktiviert wird oder stumm bleibt [Foto: Uni Saarland, Walter].

 

Synthetische Genschalter
Gene haben Schalter, mit denen sie an- und ausgeschaltet werden. Das ist eine Kernaussage der Epigenetik, einer hochaktuellen Forschungsrichtung, welche die klassische Genetik in vielen Aspekten ergänzt. Forscher des Leibniz-Instituts für Molekulare Pharmakologie (FMP) haben solche Genschalter im Labor nachgebaut und untersuchen sie mit hochauflösender NMR-Spektroskopie.



Woche 11: 14. März 2011 bis 20. März 2011


 

Dissimilatorische Nitrat-Reduktion

Dissimilatorische Nitratreduktion

Algen in der Dunkelheit - Überlebensstrategie entschlüsselt.

[Bildquelle: Anja Kamp, MPI für Marine Mikrobiologie]

 

Kreuzblütler

Von der Entstehung eines Enzyms

Im evolutionären Wettlauf reichen manchmal kleine Veränderungen, um einen Vorsprung vor dem Feind zu gewinnen. So stammt ein Enzym, mit dessen Hilfe Kreuzblütler „Senfölbomben“ gegen die Angriffe von Raupen herstellen, von einem Enzym mit ganz anderer Wirkung ab.

[Bildquelle: MPI für chemische Ökologie/A. Schneider]

 

NGC6624

Kernfusion auf Neutronensternen

Protonen in der Warteschlange: Forscher des Heidelberger Max-Planck-Instituts für Kernphysik haben maßgeblich zu neuen und präziseren Massenmessungen für vier protonenreiche Nuklide am Speicherring des Schwerionenforschungszentrums in Lanzhou (China) beigetragen [Grafik: Dana Berry/STScI].



Woche 10: 07. März 2011 bis 13. März 2011


 

Arktisches Rekord-Ozonloch

Ozonloch: Rekordgröße erwartet

Ein Rekord-Ozonloch über der Arktis von bislang nie beobachteter Größe wird in den kommenden Wochen von Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) erwartet.

Abbildung: Das Bild vom 9.3.2011 zeigt einen sehr stark reduzierten Ozongehalt in der Stratosphäre über der Arktis (violett und blaue Farben entsprechen sehr geringen Ozonkonzentrationen) [Quelle: Dr. A. Dudhia, Univ. of Oxford / KIT].

 

Nanomaschinen

Eine Nanomaschine mit eigenem Antrieb

Guinness-Rekord: Kleinster Düsenantrieb der Welt.

Abbildung: Komplexe Nanomaschinen transportieren kleinste Stoffmengen [Graphik: IFW Dresden].

 

Rhodopsin

Die erste Stufe des Sehvorgangs

Grundstrukturen des Sehens entschlüsselt: Was in der Netzhaut am Anfang des Sehrvorgangs geschieht.

Abbildung: Schematisch dargestellte Struktur eines Rhodopsin-Moleküls [Grafik: PSI/J. Standfuss].

 

Das neue Leuchtprotein CFPcou

Biosynthetische Leuchtproteine

Synthetische Biologie: TUM-Forscher entwickeln neuartiges Leuchtprotein.

Abbildung: Das biosynthetische Leuchtprotein wird anhand des eingebauten "chemischen" Cumarin-Farbstoffs mit ultraviolettem Licht angeregt und sendet, nach Förster-Transfer der Energie auf den "biologischen" Fluoreszenzfarbstoff im Zentrum, daraufhin türkisfarbenes Licht im sichtbaren Spektralbereich aus.

[Bildquelle: A. Skerra / TUM]

 

Enzym-tuning

Enzym-Tuning

Zusätzliches Gastmolekül in der Bindetasche eines Enzyms ermöglicht Methanoxidation.

Abbildung: Ein neuer Dreh - Die Zugabe chemisch inerter Perfluorcarbonsäuren (grün im Bild) zu P450-Enzymen erhöht deren katalytische Aktivität drastisch. Gründe sind der Übergang des Fe/Häms von einem Low- in einen High-Spin-Zustand und die Verkleinerung der Bindungstasche. In der Summe hat das zur Folge, dass sonst inerte Substrate wie Propan und sogar Methan oxidiert werden können [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 

Chemotaktische Selbstorganisation

Dreidimensionale chemische Muster

Leuchtende Spirale: Perforierte Mikrobehälter lotsen lebende Zellen in definierte dreidimensionale Muster.

Abbildung: Zur chemotaktischen Selbstorganisation lebender Zellen wird eine Methode für die präzise Erzeugung beständiger chemischer 3D-Muster in stationären Medien genutzt [Bildquelle: Angewandte Chemie].



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Schwefel-3-Ion:
Ein deutsch-französisches Forschungsteam entdeckt eine neue Form des Schwefels

Schwefel steht in seiner Häufigkeit an 16. Stelle unter den in der Erdkruste vorkommenden Elementen und spielt eine wesentliche Rolle bei zahlreichen geologischen und biologischen Vorgängen. Bis heute sind nur zwei Formen dieses Minerals bekannt - Sulfate und Sulfide.

Ein deutsch- französisches Forschungsteam (in das insbesondere das CNRS und die Universität Paul Sabatier eingebunden sind) hat eine gegenwärtig noch völlig unbekannte Form des Schwefel in hydrothermalen Flüssigkeiten entdeckt: das Schwefel-3-Ion. Seine Existenz ist zwar bekannt, allerdings wurde es noch nie in hydrothermalen Fluiden nachgewiesen. Diese Entdeckung stellt auch die bisherigen Vorstellungen des Schwefeltransports in geologischen Schichten auf den Kopf. Den Forschern zufolge hat der Fund große Auswirkungen auf verschiedene geologische Fachbereiche: Er könnte hilfreich bei der Suche nach neuen Edelmetallvorkommen (wie Gold oder Kupfer) in der Erdkruste sein und die Altersbestimmung mittels Schwefelisotopen (ähnlich der C-14-Methode) muss unter Umständen angepasst werden.

Science: "Sulfur Surprises in Deep Geological Fluids" [25. Februar 2011, DOI 10.1126/science.1202468].




Woche 09: 28. Februar 2011 bis 06. März 2011


 

Goldnanoschale als Theranostikum

Photothermisch wirksames Ultraschall-Kontrastmittel als Theranostikum

Kombinierte Diagnose und Therapie von Tumoren mit photothermisch wirksamen Ultraschall-Kontrastmitteln.

Abbildung: Dieses Nano/Mikrokomposit kann als Theranostikum sowohl für die kontrastverstärkte Ultraschallbildgebung (Diagnostikum) als auch für die Photohyperthermie (Therapeutikum) genutzt werden [Quelle: Angewandte Chemie, Wiley-VCH].

 

Serum Metabolom

Menschliches Blutserum chemisch charakterisiert

Ein Forscherteam identifiziert 4229 bekannte chemische Substanzen als natürliche Bestandteile des humanen Blutserums und veröffentlicht eine Datenbank des Metaboloms.

Die Serum Metabolom Datenbank ist eine frei verfügbare elektronische Datenbank mit detaillierten Informationen über kleine Moleküle, die im menschlichen Blutserum nachgewiesen wurden.

 

Standard für die Radon-220-Messung
Endlich genaue Messung von radioaktivem Thoron möglich: PTB entwickelt weltweit erstes Primärnormal zur Kalibrierung von Thoron-Messgeräten.



Woche 08: 21. Februar 2011 bis 27. Februar 2011


 

Energieverteilung

Quantenpunkte be- und entladen

Künstliche Atome direkt elektronisch auslesen. Bochumer Physiker bauen 0-dimensionale Systeme.

Abbildung: Energieverteilung der besetzten elektronischen Zustände in einem QD-Ensemble und ihre Entwicklung in der Zeit: In der zweiten Kurve von vorn liegt ein angeregter Zustand vor, der in der später aufgenommenen hintersten Kurve in den Grundzustand übergeht, da alle Elektronen in möglichst tiefe Energiezustände „fallen“ [Bildquelle: RU Bochum]

 

Gefährlicher Sauerstoff

Gefährliche Sauerstoffzwischenformen

Langlebige reaktive Zwischenformen des Sauerstoffs, die sich an Partikeln in der Luft bilden, könnten der Grund für zunehmende Allergien sein.

Abbildung: Birkenpollen mit allergenem Potenzial. Die Färbung zeigt Unterschiede in der chemischen Zusammensetzung der Pollenkörner [Bildquelle: Christoher Pöhlker/MPI für Chemie].



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Kohlendioxid - Facetten eines Moleküls

Kaum ein chemisches Molekül wird heißer diskutiert als CO2: Der Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre gilt als wesentliche Ursache des Klimawandels. Eine neue Broschüre soll die oft unübersichtlichen Zusammenhänge auch für interessierte Laien nachvollziehbar machen und zu einer Versachlichung der Diskussion beitragen. Aus Anlass des Internationalen Jahrs der Chemie ist unter Federführung der Deutschen Bunsen-Gesellschaft für Physikalische Chemie in Zusammenarbeit mit der DECHEMA, GDCh und dem VCI die Broschüre mit insgesamt 20 Beiträge entstanden, die sich in 5 Kapitel gliedern. Darin geht es um die Wechselwirkung des CO2 mit dem Klima, um seine chemischen und physikalischen Eigenschaften, um technische Optionen für den Umgang mit CO2, um die Quellen von CO2 sowie ökonomische und politische Aspekte der Diskussion. Die Herausgeber erhoffen sich durch die Broschüre zu einer Versachlichung der Debatte beizutragen und möchten dem Leser eine eigenständige Meinungsbildung auf Basis der Fakten ermöglichen.

Download: Gemeinsame Broschüre der Chemieorganisationen: "Facetten eines Moleküls" [PDF].




Woche 07: 14. Februar 2011 bis 20. Februar 2011


 

Intrazellulärer Sauerstoff-Indikator

Bildgebung des intrazellulären Sauerstoffs

Neues Verfahren macht Sauerstoff in Zellen sichtbar. Chemiker weisen ungleichmäßige Verteilung nach.

Abbildung: Kügelchen mit Sauerstoff-Indikator und Referenzfarbstoff, die nach Anregung mit blauem Licht rot bzw. grün leuchten. Das Verhältnis von Sauerstoff-Indikator und Referenzfarbstoff gewährleistet standardisierte Messungen [Bildquelle: Universität Regensburg].

 

Dipolare Restkopplungen

Konstitutionsanalyse mittels dipolarer Restkopplungen

Neue Methode zur Enträtselung molekularer Strukturen.

Abbildung:

Puzzle gelöst - Mittels dipolarer Restkopplungen lassen sich Strukturen organischer Moleküle nachweisen.

[Grafik: Grit Kummerlöwe und R. Oehme].

 

Diffusionszellen

Neptunium im Opalinuston

Opalinuston als Wirtsgestein für Atommüll untersucht: Mainzer Kernchemiker erforschen die Ausbreitung von radioaktiven Elementen wie Neptunium und Plutonium in natürlichem Tongestein.

Abbildung: Fläschchen mit Porenwasser, in dem Neptunium bzw. Plutonium gelöst ist [Foto: Institut für Kernchemie, Mainz].

 

Vergiftungsgefahren für Kinder
BfR-Broschüre 'Ärztliche Mitteilungen 2009' dokumentiert die Vergiftungsunfälle bei Kindern. Giftige Quecksilberfunde auf Industriebrachen.



Woche 06: 07. Februar 2011 bis 13. Februar 2011


 

Lithium - Ein Jungbrunnen?
Ernährungswissenschaftler der Universität Jena zeigen, dass das Spurenelement Lithium das Leben verlängert.

 

Geochemische Landkarte erstellt
Oberfläche und Erdkruste nicht im Gleichgewicht; erste globale geochemische Karte der Landoberfläche.

 

Graphenband-Synthese

Synthese schmaler Graphenbänder

Lang und schmal, defektfrei und löslich: Graphen-Nanobänder durch Bottom-up-Synthese.

Abbildung: Zur organischen Bottom-up-Synthese defektfreier Graphen-Nanobänder in Lösung ermöglichen Polyphenylen-Vorstufen eine vollständige Cyclodehydrierung in einem einzigen Reaktionsschritt [Bildquelle: Angewandte Chemie].



Woche 05: 31. Januar 2011 bis 06. Februar 2011


 

pH-Werte im Verlauf der Wundheilung
Schnappschüsse der Flächenverteilung des pH-Werts einer akuten Wunde. Einsatz in Krebstherapie und Wundheilung möglich.

 

Diesel aus Biomasse

Sprit aus Bioabfall

Einfacher, energieeffizienter Prozess: Herstellung hochwertiger Treibstoffe aus Biomasse.

Abbildung: Hochwertige Flüssigtreibstoffe werden mithilfe energieeffizienter Prozesse aus nicht essbaren Kohlenhydraten gewonnen. Durch Hydrierung von Furfural erhaltenes 2-Methylfuran wird in einem lösungsmittelfreien katalytischen Verfahren in 6-Alkylundecane wie 6-Butylundecan umgewandelt. Der Prozess liefert einen Diesel-Treibstoff mit ausgezeichneter Cetanzahl (71) und einem Pourpoint von -90 °C, wobei Gesamtumsatz und -selektivität nahe 90 % liegen [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 

Krebsnebel

Kugelförmiges Magnesium-Atom nachgewiesen

Verkehrte Welt auf der Insel der Inversion: Erster Nachweis eines sphärischen Magnesium-32-Kerns.

Bild:

Der Krebsnebel, Überrest einer gigantischen Supernova: Eine neue Entdeckung und dadurch aufgeworfene Fragen könnten bei der Erklärung helfen, wie die chemischen Elemente in Sternexplosionen synthetisiert werden [Bildquelle: ESO].

 

Durchsichtige Metalle
Photonen-Plasmonen-Kopplung: Durch zu enge Löcher gezwängt- Farbstoff lotst Licht durch perforierte Metallfolien.

 

Nanotoxikologie: Eine interdisziplinäre Herausforderung
Wie sicher ist Nano? Ein Artikel in der Angewandten Chemie beleuchtet die Besonderheiten, die bei der Interaktion von Nanoobjekten mit Zellen, Geweben und Organismen auftreten können.



Woche 04: 24. Januar 2011 bis 30. Januar 2011


 

Plattenspielermolekül

Plattenspieler-Molekül als molekularer Magnetschalter

Winziger magnetischer Schalter entdeckt: Wissenschaftler der Uni Kiel entwickeln molekulare Maschine in Plattenspielerform [Bild Copyright: CAU, Grafik: Rainer Herges].

 

Nanosilber - Altbewährtes mit neuem Etikett
Nanosilber ist keine neue Erfindung der Nanotechnologien, sondern bereits seit mehr als 100 Jahren in verschiedenen Produkten im Einsatz.

 

Hochreine Silicium-Kugel

Kilogramm - Neudefinition in Sicht

Das 'neue' Kilogramm kommt näher: Avogadro-Konstante mit angereichertem Silicium-28 bestimmt.

Bild: In der hochreinen Silicium-Kugel des Avogadro-Experiments spiegelt sich eine Kopie des internationalen Kilogramm-Prototyps, die letzte Verkörperung einer Einheit über einen physischen Körper.

[Foto: PTB]

 

Blutdruckregulation durch Wassertrinken

Osmorezeptor reguliert Blutdruck

MDC-Forscher und klinische Partner entdecken Blutdruckregler in der Leber.

Abbildung: Blutdruckregulation durch Wassertrinken - Das Wasser gelangt über Speiseröhre und Magen in den Dünndarm, wird dort resorbiert und fließt weiter über die Leber in das Blutsystem. Die jetzt entdeckten Osmorezeptoren registrieren das Absinken der Osmolalität, dem körpereigenen Maß für den Wasserhaushalt, unter den Sollwert und wandeln diese Information in ein elektrisches Signal um. Das löst dann ein Aktionspotential aus, welches den Nervenzellen in den sympathischen Ganglien signalisiert, den Blutdruck zu erhöhen [Graphik: Dr. Stefan Lechner/ Copyright: MDC].

 

Weiche Roboter
Sanfte Greifer: Pneumatische Elastomere als Roboterarme.

 

nELBE am HZDR

Transmutationsanlagen moderner Alchemisten

Auf der Jagd nach schnellen Neutronen.

Bild: Das Neutronenexperiment nELBE am HZDR [Foto: Jürgen Lösel].

 

Stehendes Wellenmuster

Kondo-Effekt im Visier

Magnetische Atome unter der atomaren Lupe: Göttinger Physiker untersuchen Wechselwirkung von Elektronen.

Abbildung: Stehendes Wellenmuster: Die Messung zeigt die Streuung der Elektronen in Kupfer an einem Eisenatom, das vier Atomlagen tief unter der Oberfläche vergraben ist [Bildquelle: Uni Göttingen].



Woche 03: 17. Januar 2011 bis 23. Januar 2011


 

Kolloidale Quasikristalle

Kolloidale Quasikristalle

Eine internationale Forschungsgruppe hat erstmals kolloidale Quasikristalle entdeckt [Bildquelle: Lehrstuhl Physikalische Chemie I, Universität Bayreuth].

 

Protein KIX

KIX - Ein in der Gasphase stabiles Protein

Erste detaillierte Daten über ein im gasförmigen Zustand stabiles Protein in der Angewandten veröffentlicht.

Abbildung:

Aufgrund elektrostatischer Wechselwirkungen bleibt die Struktur des Proteins KIX auch im gasförmigen Zustand für mindestens 4 Sekunden erhalten.

[Grafik: Uni Innsbruck].

 

Faserbasierter Akku

Ein T-Shirt als Akku

Über die Entwicklung faserbasierter elektrochemischer Mikro-Superkondensatoren [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 

Nanofarben zur Luftreinhaltung
Nanowissenschaftler entwickeln derzeit Mixturen aus winzigen Farbstoffmolekülen und Titandioxid-Nanopartikeln. Die daraus entstehenden Spezialfarben könnten als Anstrich auf Schallschutzwänden, Leitplanken und Brücken entlang der Straßen die Luft reinigen.

 

Nanoteilchen in der Lunge

Aktuelle Forschungsprojekte zur Nano-Sicherheit

Das Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) und die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) berichten über aktuelle Projekte zur Erforschung der Sicherheit von Nanomaterialien.

Bild: Menschliche Lungenzellen (Zellkerne, grün) und Nanoteilchen (rot).

[Bildquelle: INM]



Woche 02: 10. Januar 2011 bis 16. Januar 2011


 

Selbstheilende Materialien

Sich selbst reparierende Materialien

Es heilt und wächst zusammen: Über ein Polymer mit erstaunlichen Selbstheilungseigenschaften.

Abbildung: Mit Trithiocarbonat(TTC)-Einheiten vernetzte Polymere wurden durch RAFT-Polymerisation hergestellt. Die selbstheilenden Systeme oder makroskopischen Zusammenschlüsse entstanden bei UV-Bestrahlung des vernetzten Polymers in Lösung und im Festkörper [Quelle: Angewandte Chemie].

 

Direkte Beobachtung der Bindung von Kohlenmonoxid

Direkte Beobachtung der Bindung von Kohlenmonoxid

Wissenschaftler haben den Bindungsmechanismus für Gasmoleküle an Eisen- oder Kobalt-Porphyrinen aufgeklärt [Grafik: LS Barth].



Woche 01: 01. Januar 2011 bis 09. Januar 2011


 

Schwermetalle und Dioxine in Lebensmitteln
Umwelgifte in der Nahrung: BfR-Forschungsprojekt zur lebensmittelbedingten Exposition gegenüber Umweltkontaminanten abgeschlossen.

 

Atmosphäre

Unerwartet gute Selbstreinigungskraft der Atmosphäre

Die Atmosphäre reinigt sich besser als befürchtet:

Die Konzentration der Schadstoff abbauenden Hydroxylradikale in der Luft bleibt weltweit stabil.

 

Das lineare Makromolekül PG5

Dendronisierte Polymere

Vom Molekül zum Objekt: Größte synthetische Struktur mit molekularer Präzision.

Abbildung: Das lineare Makromolekül PG5 (200×106 Da) mit einer definierten Struktur ist bezüglich seiner Molmasse, seines Querschnitt und seiner zylindrischen Form vergleichbar mit natürlichen Objekten wie Amyloidfibrillen oder bestimmten Pflanzenviren [Bildquelle: Angewandte Chemie].

 

Hochfluss-Solarsimulator erzeugt Benzin aus Wasser, Kohlendioxid und Licht
Einem Forschungsteam ist es gelungen, mit Solarenergie aus Wasser und Kohlendioxid Treibstoff zu erzeugen.

 

Kohlensäure

Und sie existiert doch: Der Kohlensäure auf der Spur

Kohlensäure erstmals gasförmig isoliert und spektroskopisch untersucht.

Und sie existiert doch! Kohlensäuremoleküle wurden aus der Gasphase in einer festen Edelgasmatrix bei <10 K eingefangen und IR-spektroskopisch untersucht. Auch die 2H- und 13C-Isotopologe wurden vermessen, und daraus konnte das Vorliegen einer 1:10:1-Mischung von zwei Monomerkonformationen und dem ringförmigen Dimer (H2CO3)2 gefolgert werden [Quelle: Angewandte Chemie, Wiley-VCH].




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