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Woche 40: 29. September bis 05. Oktober 2008
Salz verklumpt Proteine, mehr Salz bringt sie in Lösung
Tübinger Forscher entdecken fundamentale Eigenschaften von Proteinen.
Löst Elektrodensandwich die Glühbirne ab?
Was passiert eigentlich, wenn man einen Lichtschalter betätigt? Heute kommt das Licht meistens aus einer klassischen Glühbirne oder einer Leuchtstoffröhre. Forschende der Universität Basel arbeiten an einer Zukunftstechnologie, bei der das Licht in hauchdünnen, selbstleuchtenden Bauelementen entsteht, was beispielsweise grossflächige Raumbeleuchtungen oder speziell dünne Bildschirme ermöglichen würde.
Ziehbrücke für Elektronen
Forschern des Swiss Nanoscience Institute Basel ist es erstmals gelungen, einen nur zwei Nanometer grossen Schalter aus Molekülen zu konstruieren.
Protein-Arsenal der Hefe katalogisiert
Max-Planck-Forscher klären in einem Experiment das Proteom von Bäckerhefe auf.
Schon seit 30 Jahren versuchen Forscher, die Gesamtheit der Proteine (Proteome)
in einem Organismus zu erfassen. Doch technologische Grenzen machten
dies bisher nicht möglich. Nun ist es Wissenschaftlern am
Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried gelungen, insgesamt
4399 verschiedene Proteine der Bäckerhefe zu identifizieren.
Neutronen machen Proteinbewegungen sichtbar
Jülicher Physiker entwickeln Methode zur Beobachtung von Proteinbewegung.
Woche 39: 22. September bis 28. September 2008
Ein ultrakaltes Gas elektrischer Dipole
Freiburger Physikern gelingt die Synthese molekularer elektrischer Dipole bei Temperaturen nahe des absoluten Nullpunkts.
Nano-Schaltmatrix aus einzelnen Molekülen
Berliner Forschern gelingt Fortschritt auf dem Weg zu molekularer Elektronik.
Holz im Tank
Wissenschaftler entwickeln ein neues Verfahren, mit dem sich Cellulose in kleine Zuckermoleküle spalten lässt.
Das Salz in der chemischen Suppe
Ein neuer Weg zu katalytischen Organometallen.
Chirale Magnete
Wenn eins und eins gleich drei sind.
Neue superschwere Atomkerne im Ganil entdeckt
Mit Hilfe des Schwerionenbeschleunigers Ganil (CEA-CNRS) in Caen ist es einer Forschergruppe gelungen, Elemente mit 120 und 124 Protonen im Kern zu erzeugen und zu identifizieren.
Neue Wege zur Biomasse-Nutzung
Wolframcarbid als Katalysator für die kosteneffektive Umsetzung von Cellulose in industriell nutzbare Kohlenstoffverbindungen.
Woche 38: 15. September bis 21. September 2008
Eine Frage der Anziehung
Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation kommen einer neuer Bindungsart von Wasser auf die Spur.
Veredelte Pilze
Edelmetall-Nanopartikel lagern sich auf dem Mycel wachsender Pilze ab – ein Ansatz für neue Katalysatorsysteme?
Bayreuther Hochdruck- Experimente offenbaren unerwartete Elektronenstruktur im Erdinneren
Neueste Bayreuther Hochdruck- und Hochtemperatur-Experimente haben eine tiefgreifende Umwandlung eisenhaltiger Minerale im tiefen Erdinneren offenbart.
REACH-Umsetzung
Übersetzung des Leitfadens Stoffidentität im Netz.
Supraleitung und Magnetismus - Von Rivalen zu Partnern
Die wilde Quantenwelt produziert Zustände, die in der klassischen Physiklehre nicht vorgesehen sind. Ein erstaunlicher neuartiger Zustand wurde in einer aktuellen Ausgabe des Magazins 'Science' vorgestellt.
Woche 36/37: 01. September bis 14. September 2008
Nahrungsergänzungsmittel:
Vorsicht beim Kauf im Internet. Und: Wie wirken Isoflavone wirklich?
Goldige Stäbchen
Für medizinische Zwecke: Herstellung von Gold-Nanostäbchen ohne Einsatz zytotoxischer Additive.
Struktur von Fettsäure-Synthase bei Säugetieren erstmals bestimmt
Die Fettsäure-Synthase ist eine komplexe molekulare Maschine in der menschlichen Zelle. Sie bietet aussichtsreiche Ansatzpunkte für die Therapie von Krebs und Krankheiten, die durch Übergewicht begünstigt werden. Forschende der ETH Zürich um Professor Nenad Ban haben nun erstmals die atomare Struktur einer Fettsäure-Synthase von Säugetieren bestimmt.
[Bildrechte: ETH Zürich, Gruppe Prof. Nenad Ban]
Wasserstoffbrücken
Forscher finden neuen Mechanismus: Mittels Photoelektronenspektroskopie zeigten Forscher vom BESSY und vom Max-Born-Institut, dass Hydroxidionen in wässrigen Lösungen auch über ihr Proton Wasserstoffbrückenbindungen ausbilden können. Die Wissenschaftler folgern daraus, dass Hydroxidionen im Wasser ihre Ladung von Molekül zu Molekül "weiterreichen".
[Bildquelle: Bessy]
Einkristalle als Reaktionsgefäß
Im Kristall, aber dennoch wie in Lösung: Chemische Reaktionen in den Poren von Einkristallen.
Wie nehmen Pflanzen das Licht wahr?
Publikation der Gießener Pflanzenphysiologen und Marburger Strukturbiologen in den Proceedings of the National Academy of Sciences of the United States of America (PNAS).
Bitterer Nektar und Blütenduft garantieren optimale Fortpflanzung
Experimente mit gentechnisch veränderten Pflanzen offenbaren interessante Zusammenhänge in der Blütenbiochemie.
Enzyme des Fettstoffwechsels: Wenn Erreger ihr Fett wegkriegen
Max-Planck-Forscher entschlüsseln die Struktur eines zentralen Enzyms des Fettstoffwechsels, das von einem Antibiotikum blockiert wird. Dieses Ergebnis könnte helfen, Infektionen wirksamer zu bekämpfen.
Pflanzenmolekularbiologie:
Regulierung durch Proteinabbau in der Pflanzenzelle. Erforschung von Zellapparaten, die auch das Wachstum bei Tier und Mensch kontrollieren.
Molekulare Würfel im Sonnenlicht
Bei den Pflanzen abgeschauter Photokatalysator für die Wasseroxidation – Ein Weg zur energieeffizienten Wasserstofferzeugung?
Kaliumkanal, den Viren ihre Wirte bauen lassen, kommt auch in Gehirnnervenzellen vor
Was Viren im Mittelmeer machen. Viren zeigen der Wissenschaft einen neuen Weg durch ihre Wirtszelle.
Woche 34: 18. August bis 24. August 2008
Gel mit Peristaltik
Als wäre es lebending: Polymergel bewegt sich unabhängig von externen Stimuli.
Wie Notfall-Antibiotika Bakterien lahm legen
Strukturelle Einsichten ermöglichen gezielten Kampf gegen multiresistente Erreger.
Krebsauslöser in Pommes frites entdeckt Wissenschaftler der TU München weisen Glycidamid in Chips und Pommes nach.
Woche 33: 11. August bis 17. August 2008
Pannenhelfer für die Antibiotika-Produktion entschlüsselt
Ein Sandwich zu vielfältigem Gebrauch: Thioesterase-Enzym ermöglicht reibungslose Antibiotkasynthese.
Abbildung (Quelle: Philipps-Universität Marburg, AG Marahiel):
Die Surfactin-Thioesterase-II und ihr Reaktionspartner, die
T-Domäne wirken zusammen.
Pannenhelfer für die Antibiotika-Produktion entschlüsselt
Ein Sandwich zu vielfältigem Gebrauch: Thioesterase-Enzym ermöglicht reibungslose Antibiotkasynthese.
Werkbank für Antibiotika
Marburger Wissenschaftler erforschen Peptid-Biosynthese.
Wasserhülle unter Beobachtung
Proteinfaltung: Terahertz-Spektroskopie weist Änderungen im Protein-Wassernetzwerk nach.
Diamant mit verborgenen Eigenschaften
Wissenschaftlerteam lüftete einige der Rätsel um die Materialverbindung aus Diamant und Bor.
Bislang tiefste mikrobielle Aktivität
nachgewiesen
Kölner Wissenschaftler finden Phospholipid-Fettsäuren im Erdöl
Wissenschaftler aus Köln und Perth
(Australien) konnten erstmals Phospholipid-Fettsäuren (PLFA) in
Erdöl nachweisen. Als Studienobjekt wählten die Geochemiker
tiefe Erdöl-Reservoire. "Die 'tiefe Biosphäre' ist ein sehr
wichtiges Forschungsthema, da noch sehr wenig über die Identität
und Funktion ihrer Mikroben bekannt ist, ihre Aktivität jedoch
möglicherweise einen großen Einfluss hat auf verschiedene
bio-geo-chemische Kreisläufe und somit auch auf unser Klima",
berichtet Christian Hallmann vom Institut für Geologie und
Mineralogie der Universität zu Köln, der zur Zeit in den
Vereinigten Staaten am Massachusetts Institute of Technology
(MIT) beschäftigt ist. Zusammen mit seinem Kölner Kollegen Dr.
Lorenz Schwark und Prof. Kliti Grice von der Curtin University
of Technology in Perth konnte er die Präsenz von Phospholipiden
nachweisen, was auf lebendige Bakterien in Ölen hinweise, die
für den biologischen Abbau des Öles verantwortlich seien.
"Unsere Daten belegen die bisher tiefste mikrobielle Aktivität
in Sedimenten bis zu 2.000 Metern Tiefe und eines Alters bis 145
Millionen Jahre", so Hallmann, "dieser erste Fund von PLFA in
Ölen eröffnet neue Möglichkeiten für zukünftige Studien der
tiefen Biosphäre".
Christian Hallmann, Lorenz Schwark, and &
Kliti Grice: "Community dynamics of anaerobic bacteria in deep
petroleum reservoirs." In: Nature Geoscience; published online:
10 August 2008; doi:
10.1038/ngeo260.
Sprit aus Cellulose
Kostengünstig, effektiv und einfach: direkte Gewinnung von furanbasierten Biokraftstoffen aus Cellulose.
Künstlicher Lotus-Effekt
Kohlenstoffnanoröhrchen mit nanoskopischer Paraffinbeschichtung sorgen für superhydrophobe, selbstreinigende Oberflächen.
Für sauberes Wasser
Chlorbeständige Membranen für die Wasserentsalzung.
Verbesserungen an der Datenbank COMAR
Die BAM hat eine neue Version von COMAR, der internationalen Datenbank für zertifizierte Referenzmaterialien (ZRM) ins Internet gestellt, die deutliche Verbesserungen für die Nutzer und Hersteller von ZRM beinhaltet.
Woche 32: 04. August bis 10. August 2008
Alltagschemikalie Bisphenol A in Babyflaschen
Der Würzburger Toxikologe Professor Gilbert Schönfelder kritisiert Entscheidung der europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit EFSA.
Der elegante Weg zum Krebswirkstoff
Produktion biologisch aktiver Naturstoffe mittels biomimetischer Synthese am Beispiel Exiguamin.
RUB-Chemiker "verfilmen" die Proteinfaltung
Neue KITA-Spektroskopie erlaubt Echtzeit-Beobachtung.
Bild [Quelle: RUB, Wiley]:
Die kinetische Terahertz-Absorption (KITA) verwendet Pikosekundenpulse, um Solvatationsdynamiken während Selbstorganisationsprozessen auf der Zeitskala zwischen Millisekunden bis Sekunden zu erfassen. Die Anwendung der Methode zur Untersuchung der Umorganisation des Wassersolvats bei der Faltung eines Proteins (hier: Ubiquitin) beschreiben M. Gruebele
et al. in der Angewandte Chemie vom 11. August 2008
Prionen-Faltung an der Zellmembran untersucht
Erstmals beobachtet: Die ersten Schritte der Fehlfaltung.
Muscheln als medizinische Ratgeber aus dem Meer
Forscher der Leibniz Universität Hannover, der Medizinischen Hochschule Hannover und der Technischen Universität Braunschweig testen Perlmutt als Modell für neuartige und außerordentlich strapazierfähige Gelenk-Prothesen.
Woche 31: 28. Juli bis 03. August 2008
Nano-Skulpturen in Gold
Berliner Wissenschaftler klären mit einer neuen Methode die Struktur ungeladener Nanopartikel aus Gold auf.
Bild:
Gizeh in der Nanowelt: Die Goldpartikel wurden auf virtuellen Wüstensand gesetzt. Ein Cluster aus sieben Atomen formt ein gleichseitiges Dreieck, an dem ein Atom als zusätzliche Ecke hängt. 20 Atome türmen sich zu einer Pyramide mit dreieckiger Grundfläche. Mit einem Atom weniger verliert die Pyramide ihre Spitze.
[Quelle: Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft]
Herpesviren etablieren sich nach einer Infektion lebenslang im
Organismus und können immer wieder erneut zum Ausbruch einer Krankheit
führen. Molekulare Details des Infektionsvorgangs waren bisher auf
zellulärer Ebene noch nicht bekannt ...
Wenn der "Wächter des Genoms" Krebs übersieht
Wirkstoff soll defekten Schutzfaktor p53 stabilisieren.
Feinsteuerung der Proteinproduktion durch microRNA
Forscher konnten zeigen, dass ein einziges Gen, eine microRNA, die Bildung von hunderten von Proteinen steuern kann.
Arbeitsbedingte Belastungen einfach beurteilen mit der BGIA-Grenzwerteliste 2008
Kostenlose Übersicht über chemische, biologische und physikalische Grenzwerte am Arbeitsplatz veröffentlicht.
Silberpartikelfolie als Bakterienkiller
Forschende der ETH Zürich haben eine neuartige Kunststofffolie entwickelt, die mit Nanopartikeln aus Silber und Calciumphosphat beschichtet ist. Da sie für Bakterien tödlich ist, kann sie in Spitälern und in der Lebensmittelindustrie zur Eliminierung von Keimen genutzt werden.
Mit Mikro-Plasma ohne Vakuum
Feinste Gasspuren im "Aktenkofferlabor" analysieren.
Ein Quantensimulator für Quantenmagneten
Forschern am MPQ gelingt Simulation von Quantenmagneten mit Hilfe von Ionenfallen.
Woche 30: 21. Juli bis 27. Juli 2008
Moderne Werkstoffe nach antikem Muster
In einem Lasergitter mit quasikristalliner Struktur beobachteten Forscher ein Muster, das einer so genannten Archimedischen Kachelung ähnelt und sowohl kristalline als auch quasikristalline Elemente vereint.
Biofilme nutzen chemische Waffen
HZI-Forscher berichtet in einem offenen Artikel über eine neu entdeckte Verteidigungsstrategie von Bakterien in Biofilmen.
Krebstherapie - Forschung
Vom Tarnen und Täuschen.
Krankmacher in vollendeter Form
Wie Kristalle chronische Entzündungen verursachen.
Der Mikrokosmos im Meeresboden
Nature-Artikel präsentiert neue Erkenntnisse zum Leben in der "tiefen Biosphäre".
Aminosäuren und die Asymmetrie des Lebens
Ehemaliger Forscher der Universität Bremen widmet sich erneut dem Ursprung des Lebens auf der Erde.
Woche 29: 14. Juli bis 20. Juli 2008
Streptokokken-Infektion:
Unbekannte Rezeptormoleküle für Immunreaktion verantwortlich?
Röntgenmikroskopie mit Superauflösung deckt die versteckten Geheimnisse in der Nanowelt auf
Ein neuartiges Röntgenmikroskop mit Superauflösung kombiniert die hohe Durchdringungsleistung von Röntgenstrahlen mit einer hohen bildlichen Auflösung.
Suppeneinlage zum Selberspritzen
Die Molekularküche eröffnet neue Sinneserlebnisse durch ungewöhnliche Darbietungsformen und geschmackliche Kombinationen bekannter Lebensmittel.
Wie Pflanzen sich vor Sonnenbrand schützen
Photochemische Prozesse gezielt unterdrückt.
Hintergrundinformation: Clothianidin
Bienenverluste durch insektizide Saatgutbehandlungsmittel in Deutschland 2008.
Weiter auf den Spuren der zellulären Sortiermaschine ...
Professor Irmgard Sinning erzielt Durchbruch in Proteinforschung - Ebenfalls beteiligt war das Team von Prof. Colin Robinson von der University of Warwick, UK.
Preiswerte Farbstoffe für neuartige Solarzellen entwickelt
Forschern der Universität Basel und der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne ist es gelungen, Farbstoffe für neuartige Solarzellen mit billigem Kupfer statt mit teurem Ruthenium herzustellen.
Wissenschaftlerteam aus Heidelberg, München und Aachen weist die Bedeutung von Zuckermolekülen für die Immunabwehr nach.
Durchbruch für die Wirkstoffforschung
Forscher der Charité entschlüsseln Struktur eines aktivierten Rezeptors.
Der Wanderung von Krebszellen auf der Spur
Frankfurter Forscher entschlüsseln biochemischen Mechanismus, der Metastasierung begünstigt
Mit Nanotechnik neue Standards setzen
Wenn Elektronen reif für die Goldinsel sind.
Leipziger Forscher schauen der Evolution über die Schulter
Forscher haben ein Beispiel dafür gefunden, wie die Evolution auf Molekülebene funktioniert. Die Wissenschaftler rund um Prof. Dr. Mario Mörl vom Institut für Biochemie der Universität Leipzig haben sich mit Enzymen beschäftigt, die für die Reifung und Funktionalität so genannter tRNAs von Bedeutung sind.
Argyrin:
Naturstoff weckt Hoffnung auf neue Krebstherapien
Wissenschaftler von HZI, MHH und LUH veröffentlichen bisher unbekannten Wirkmechanismus.
Neue und überprüfte Grenzwerte sichern die Gesundheit am Arbeitsplatz
DFG legt 2008 neben MAK- und BAT-Werten erstmals sogenannte BAR-Werte vor.
Woche 27: 30. Juni bis 06. Juli 2008
Neue Methode entschlüsselt Erbinformation genauer als bisher
Neuartige Technologien erlauben es Berliner Wissenschaftlern, die Sequenzen von Botenmolekülen, die Erbinformationen aus dem Zellkern ins Plasma transportieren, detailliert in der Zelle nachzuweisen.
Tunguska-Katastrophe
Beweise für sauren Regen stützen Meteoritentheorie
Unerwartete Kohlenstoff-Zusammensetzung in ältesten Diamanten der Welt
Forscher haben einen zum Teil unerwartet niedrigen Gehalt an dem schweren Kohlenstoffisotop C-13 gefunden.
Radioaktiver Zerfall wird durch Kühlung nicht beeinflusst
Vor genau zwei Jahren sorgte die Meldung für Aufsehen, dass die Halbwertszeit von Atommüll drastisch reduziert werden könnte, wenn man ihn - in Metall eingebettet - kühlt ...
Helfer mit Hemmungen
Neue Beta-Lactone mit antibiotischem Potential.
Kernspintomografie im Taschenformat
Bei Kernspintomografen denkt man an riesige und teure Geräte, die in Kliniken aufgebaut sind. Nun haben Forscher kleine, tragbare Kernspintomografen entwickelt, die ihre Dienste vor Ort leisten: etwa bei der Untersuchung von Eisbohrkernen.
Verbesserung für Brennstoffzellen
Punktgenau aufgelöste Messung der Protonenleitfähigkeit.
Woche 26: 23. Juni bis 29. Juni 2008
Chemikalien mit Nebenwirkungen
Abschluss des Nationalen Forschungsprogramms "Hormonaktive Stoffe".
Harte Schale, weicher Kern
Enzym als Nanoreaktor für die Halbleitersynthese bei Raumtemperatur.
Schmelzen im Nanometer-Bereich
Forscher aus Wien und Dresden erzeugten Schmelzpunkte in der Oberfläche eines Kristalls, die nur wenige Nanometer groß waren.
Licht auf die Spitze getrieben
Ein verbessertes optisches Mikroskop versieht Molekül-Aufnahmen mit Farbe.
Kein Gebirge, sondern eine Moleküllandschaft mit fünf Brillantkresylblau-Molekülen zeigt dieses rastertunnelmikroskopische Bild des TERS-Mikroskops.
Ultraschneller Blick in Atome und Moleküle
Physiker stellen mit ultrakurzen Lichtpulsen einen neuen Rekord in der Kurzzeittechnologie auf.
Woche 25: 16. Juni bis 22. Juni 2008
Ein Pförtner in Pflanzenzellen
Tübinger Forscher identifizieren wichtiges Regulator-Protein für
die Stressreaktion von Pflanzen.
Abbildung: Die Atemöffnungen in der Blattoberfläche ermöglichen
Pflanzen den Gasaustausch [Quelle: Uni Basel, WBI Freiburg]
Paul Ehrlichs Zauberkugeln in der modernen
Krebsforschung
Chemotherapeutika der Zukunft werden mehrere "Sprengköpfe"
haben.
Prionen auf der Spur
Kernresonanz-Untersuchungen zeigen deutliche Unterschiede in der
Struktur infektiöser und nichtinfektiöser Prionen.
Kaffee trinken hilft bei Leberschaden
RWTH-Wissenschaftler erforschten den molekularbiologischen
Zusammenhang zwischen Kaffeegenuss und Schutz vor Leberschaden.
Gerechter Tausch
Lanthanchlorid katalysiert Wasserstoff-Chlor-Austausch zwischen
chlorierten Kohlenwasserstoffen.
Neues vom "Skelett" der Moleküle
Neue Technik erlaubt es, Elektronenhülle und Atomkerne
gleichzeitig abzubilden.
Woche 24: 09. Juni bis 15. Juni 2008
Wenn zwei sich binden
Auch bei Proteinen muss das Äußere stimmen.
Je nach Aufgabe, die sie erfüllen, können Proteine ihre Struktur
innerhalb winzigster Bruchteile von Sekunden anpassen. Aber auch bei
der Zusammenarbeit mit anderen Proteinen zählt die äußere Form. Anders
als bisher angenommen, werden jedoch nicht alle Proteine zunächst von
ihrem Partner passgenau zurechtgebogen. Es gibt Proteine, die ihre
Struktur ständig ändern und dabei auch ganz ohne fremde Hilfe "in
Form" kommen ...
Schimmelpilze: Dunkelheit fördert Sex und Giftstoff-Produktion
Göttinger Forscher entschlüsseln, wie Licht unterschiedliche zelluläre Prozesse synchronisiert.
Zucker im Weltraum?
Gießener Chemiker stellen erstmals das schwer zu fassende Schlüsselmolekül Hydroxycarben her.
Wie Krebs entsteht - und mit energiereichen Ionen geheilt werden kann
Marie Curie-Stipendiatin erforscht an der Universität Jena die Wirkung energiereicher Ionen.
Analysen des Julius Kühn-Instituts zu Bienenschäden durch Clothianidin
Nach Auffassung des Julius Kühn-Instituts (JKI) ist eindeutig davon auszugehen, dass Clothianidin hauptsächlich für den Tod der Bienen vor allem in Teilen Baden-Württembergs verantwortlich ist.
Membranproteine künstlich hergestellt
Bakterielle Produktionsmaschinerie im Reagenzglas imitiert/Selektive Markierung großer Proteine für NMR.
Bakterienauswahl nach dem Aschenputtelprinzip.
Hochgeschwindigkeitssuche nach technischen Enzymen.
Passiver Partner für enge Bindung gesucht
Einem der häufigsten und wichtigsten Proteine auf der Spur.
Torfablagerungen: Molekulare Spurensuche im Watt
Mit Hilfe molekularer (Bio-) Indikatoren lassen sich Torfreste im Wattensediment genauer analysieren, was wiederum Rückschlüsse auf nacheiszeitliche Vegetationsänderungen im Küstenbereich zulässt.