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Natriumsulfit




Natriumsulfit

Natriumsulfit ist eine anorganische Verbindung und im Detail das Natriumsalz der Schwefligen Säure mit der chemischen Formel Na2SO3:

In reinem Zustand liegt Natriumsulfit als weißes, kristallines, wasserlösliches und geruchloses Pulver vor, das Feutchtigkeit aus der Luft zieht und aus Wasser in Form des Heptahydrats Na2SO3 × 7 H2O kristallisiert.

Eine gesättigteNatriumsulfitlösung reagiert alkalisch und weist einen pH-Wert von etwa 9 auf. Selbst schwache Säuren zersetzen das Natriumsalz unter Freisetzung von Schwefeldioxid. Ebenso wird Natriumsulfit durch den Luftsauerstoff langsam zu Natriumsulfat oxidiert, wobei sich das wassfreie Salz als wesentlich beständiger zeigt.

Ein besonderes Phänomen ist das Schäumen der Heptahydrat-Kristalle an warmer, trockener Luft, das ebenfalls auf die Oxidation zum Sulfat zurückzuführen ist, welches wesentlich mehr Volumen einnimmt.

 

Herstellung

Natriumsulfit kann durch Einleiten von Schwefeldioxid in Natronlauge dargestellt werden:

2 NaOH + SO2 → Na2SO3 + H2O.

Die industrielle Synthese erfolgt durch Umsetzung einer wäßrigen Lösung von Natriumcarbonat mit Schwefeldioxid nach folgender Reaktionsgleichung;

Na2CO3 + SO2 → Na2SO3 + CO2.

 

Verwendung

Natriumsulfit ist - neben anderen Sulfiten und freiem Schwefeldioxid - ein Zusatzstoff, der für Lebensmittel zur Konservierung oder als Antioxidationsmittel zugelassen ist. Die E-Nummer lautet E221. In der Zusatzstoff-Zulassungsverordnung (ZZulV) bzw. EU-Verordnung 1333/2008 ist im einzelnen geregelt, für welche Lebensmittel und bis zu welchen Höchstkonzentrationen die Sulfite eingesetzt werden dürfen [2].

Die Kosmetik-Industrie verwendet Natriumsulfit unter Nennung der INCI-Bezeichnung Sodium sulfite auf der Liste der Inhaltsstoffe als Konservierungsstoff in Kosmetika (Höchstkonzentration maximal 0,67 % als ungebundenes SO2), als Bestandteil von Oxidations-Haarfärbemitteln (maximal 0,67 %) und von Haarglättungsmitteln (maximal 6,7 %).

Die antioxidative Wirkung des Natriumsalz beruht auf der Oxidation zum Sulfat. Die Konservierungseigenschaften basieren auf der Hemmung von Enzymsystemen mit Thiol-Gruppen (-SH). Dabei wirkt Natriumsulfit vornehmlich gegen Schimmelpilze und Hefen sowie bei längerer Einwirkung auch auf Bakterien.

 

Datenblatt: Natriumsulfit

Weitere Namen:Dinatriumsulfit Trivialnamen:Schwefligsaures Natrium Englische Bezeichnung:Sodium sulphite INCI-Bezeichnung:Sodium sulfite E-Nummer:221 Summenformel:Na2SO3 Molekulargewicht:126,043 Zersetzungstemperatur:ab 500 °C Dichte: 2,633 g cm-3 bei 20°C °C Löslich in:Wasser (220 Gramm pro Liter bei 20°C); Glycerin Unlöslich in:Ammoniak, Chlor CAS-Nummer:7757-83-7 EC-Nummer, EINECS:231-821-4 InChI Key:GEHJYWRUCIMESM-UHFFFAOYSA-L Spektrum (extern):SpectraBase ID HYbwCIn3f3C Externe Datenbanken:ChemSpider: 22845; Kegg: D09002 Extern (EU): ECHA InfoCard: 100.028.929

 

Quellen und weitere Informationen:

[1] - Sodium sulfite.
CosIng, Europäische Stoffdatenbank für Inhaltsstoffe der Kosmetika.

[2] - Gesetzestext:
Verordnung über die Zulassung von Zusatzstoffen zu Lebensmitteln zu technologischen Zwecken.
In: Juris: Gesetze im Internet, (aktuell), open access.

 


Aktualisiert am 22.11.2018.



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