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Matrikine




Die Matrikine bilden eine Gruppe biologisch aktiver Stoffe, die allgemein durch partielle Proteolyse extrazellulärer Matrixmakromoleküle freigesetzt werden und die in der Lage sind, die Zellaktivität zu regulieren. Chemisch zählen diese Substanzen zu den Peptiden, also Aminosäure-Ketten, die über eine Peptid-Bindung miteinander verknüpft sind [1].

Einige dieser Peptide können auf die Proliferation, die Migration, die Proteaseproduktion oder die Apoptose von Zellen Einfluss nehmen und werden dann als Matrikine bezeichnet. Der Begriff ist ein zusammengesetztes Kunstwort aus Matrix und dem griechischen Kinein (bewegen, verändern).

Ursprünglich standen die Matrikine im Fokus der Krebsforschung, da sie eine bedeutende Rolle bei der Kontrolle der Tumorprogression spielen können. Später hat die Kosmetik-Industrie diese Stoffgruppe für Anti-Ageing-Produkte entdeckt, um die Erneuerung von Hautgewebe zu stimulieren und die körpereigene Synthese von Matrixmolekülen anzuregen, um damit dem Alterungsprozess der Haut entgegenzuwirken und so die Faltentiefe zu verringern.

Ein Beispiel für ein in Kosmetika eingesetztes Matrikin ist das so genannte Palmitoyl Pentapeptide-4 (= INCI-Bezeichnung), kurz Pal-KTTKS - ein palmitoyliertes Peptid aus den Aminosäuren Lysin-Threonin-Threonin-Lysin-Serin:

Palmitoyl Pentapeptide-4

 

Quellen und weitere Informationen:

[1] - Francois-Xavier Maquart, Sylvie Pasco, Laurent Ramont, William Hornebeck, Jean-Claude Monboisse:
An introduction to matrikines: extracellular matrix-derived peptides which regulate cell activity.
In: Critical Reviews in Oncology/Hematology, (2004), DOI 10.1016/j.critrevonc.2003.06.007, open access.

 


Kategorie: Stoffgruppen

Aktualisiert am 27.11.2018.



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