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Lanolin

Eigenschaften, Daten und Datenquellen.



Lanolin (lat. lāna = Wolle und Oleum = Öl) - auch Wollwachs oder Wollfett - genannt, ist ein gelbes Wachs, das von den Talgdrüsen wolltragender Tiere abgesondert wird. Handelsübliches Lanolin stammt in der Regel von einheimischen Schaf-Rassen, die speziell wegen ihrer Wolle gezüchtet und gehalten werden.

Lanolin enhält keine Glycerinester (Glyceride) und ist daher kein echtes Fett; die Substanz besteht stattdessen hauptsächlich aus Stearinsäureestern. Die wasserabweisende Eigenschaft von Lanolin hilft den Schafen, Wasser am Eindrigen in das Fell zu verhindern und schützt damit das Tier vor Umwelteinflüssen durch Wind und Wetter. Der Mensch nutzt die Eigenschaften zum Schutz, zur Behandlung und Verschönerung der Haut. Rohlanolin macht etwa 5 bis 25 % des Gewichts frisch geschorener Wolle aus.

 

Zusammensetzung von Lanolin

Reines Lanolin ist ein mit verschiedenen Methoden (Raffination) aufgearbeitetes Produkt, das insgesamt aus einer hochkomplexen Mischung von Estern hochmolekularer aliphatischer, steroid- oder triterpenoider Alkohole und Fettsäuren besteht. Hauptbestandteil sind langkettige Wachsester (ungefähr 97 Gew.-%) sowie so genannte Lanolinalkohole, Lanolinsäuren und Lanolinkohlenwasserstoffe. Im Lanolin sind schätzungsweise 8.000 bis 20.000 verschiedene Arten von Lanolinestern vorhanden, die aus der Kombinationen zwischen den etwa 200 verschiedenen Lanolinsäuren und den etwa 100 verschiedenen Lanolinalkoholen resultieren, die bisher identifiziert wurden.

Die komplexe Zusammensetzung von Lanolin aus langkettigen Estern, Hydroxyestern, Diestern, Lanolinalkoholen und Lanolinsäuren macht es nicht nur zu einem wertvollen Produkt, sondern auch zum Ausgangspunkt für die Herstellung eines ganzen Spektrums von Lanolin-Derivaten, die über weitreichende chemische und physikalische Eigenschaften verfügen. Die wichtigsten Derivatisierungswege umfassen Hydrolyse, fraktionierende Lösungsmittelkristallisation, Veresterung, Hydrierung, Alkoxylierung und Quaternisierung. Lanolinderivate, die aus diesen Prozessen gewonnen werden, finden in großem Umfang Anwendung als Bestandteil von Kosmetik- und Hautpflegeprodukten.

 

Bezeichnungen und Identifikatoren

Bezeichnung
Lanolin
CAS-Nummer
8006-54-0
EINECS EC-Nummer (EG-Nummer)
232-348-6

Weitere Bezeichnungen, Synonyme
Wollwachs; Cera lanae; Adeps lanae; Wollfett; Lanolinum

INCI-Bezeichnung
LANOLIN

Englische Bezeichnung
Lanolin

 

Verwendung in Kosmetika

INCI-Bezeichnung: LANOLIN

Wollwachs ist in der EU ein zugelassener Inhaltsstoff kosmetischer Mittel in der Funktion als antistatische, haarkonditionierende, hautpflegende, -geschmeidig machende Komponente sowie als reinigendes und emulgierendes Tensid.

Quelle: CosIng (Cosmetic Ingredient Database der EU) Nummer: 34857.

 

Hersteller und Bezugsquellen

 

Literatur und Quellen

[0] - Fach- und Forschungsartikel in wissenschaftlichen Zeitschriften via PubMed: Lanolin.

 


Letzte Änderung am 07.04.2024.


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