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Phytochemikalien




Phytochemikalien - auch als sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe, Sekundärmetabolite, Phytamine oder bioaktive Substanzen bezeichnet - bilden eine große Gruppe verschiedenster Naturstoffe, die von den Pflanzen im so genannten Sekündärstoffwechsel gebildet werden, also nicht dem anabolen (aufbauenden), katabolen (abbauenden) und energetischen Stoffwechsel entstammen. Naturgemäß ist die Abgrenzung zu den Stoffen des Primärstoffwechsels nicht immer eindeutig möglich.

Eine Phytochemikalie ist damit nicht durch bestimmte Eigenschaften, Strukturen, Anwendungen oder auch Funktionalitäten definert, sondern es handelt sich um eine Substanz, die von einer Pflanze biosynthetisch erzeugt wurde.

Den Begriffen 'Bioaktive Substanzen' und auch 'Phytochemikalien' wird in der Allgemeinheit eine gewisse positive Bedeutung zugesprochen, weil den Phytochemikalien vorbeugende, heilende, schützende und sogar krebsvermeidende Eigenschaften etc. zugeschrieben werden. Phytochemikalien stehen tatsächlich im Fokus der pharmazeutischen Forschung (Phytopharmazie), da Pflanzen eine Vielzahl pharmazeutisch wirksamer Stoffe produzieren (traditionelle, fernöstliche Medizin mit Heilkräutern) und eine noch lange nicht überschaubare Anzahl an Stoffen bereitstellen, die potientielle Wirkstoffe darstellen. Es soll hier aber nicht unerwähnt bleiben, dass es auch gesundheitsschädliche Phytochemikalien gibt (Pflanzengifte, allergieauslösende Stoffe usw.).

 

Phytochemie

Die Phytochemie oder Pflanzenchemie befasst sich als Teilgebiet der Naturstoffchemie mit der Isolierung, Synthese, Analyse, Struktur, Konstitutionsaufklärung, Pflanzenbiochemie sowie den Reaktionen und sonstigen Eigenschaften der Phytochemikalien.

 

Phytopharmazie

Phytopharmazie betrachtet die Arzneipflanzen und Heilkräuter als Wirkstoffträger und beschäftigt sich mit der Verarbeitung der Pflanzen bzw. einzelner Pflanzenteile zu Arzneistoffen.

 

Pflanzliche Antioxidantien

Antioxidativ wirkende Phytochemikalien gewinnen in letzter Zeit zunehmend an Bedeutung - sowohl in Wissenschaft als auch in der Medizin -, um dem oxidativen Stress durch die so genannten Freien Radikale - Molekül mit einzelnen, ungepaarten Elektronen - und den damit in Zusammenhang stehenden Erkrankungen (zum Beispiel entzündungsassoziierte Prozesse wie die Autoimmunerkrankungen, Diabetes, Krebs) und Alterungsprozessen entgegenzuwirken; bisher wurden hierfür hauptsächlich Vitamine und Mineralstoffe eingesetzt.

Im Gegensatz zu den Vitaminen und Mineralien - deren antioxidative Wirkung sich in vielen Studien als gering oder enttäuschend erwiesen hat - treten antioxidativ wirkende Substanzen in einer Vielzahl von Lebensmitteln wie Obst und Gemüse auf und haben eine (klinisch) nachweislich gesundheitsfördernde Wirkung [vgl. Yeung et al., 2019].

 

Quellen und weitere Informationen:

[1] - Andy Wai Kan Yeung et al.:
Antioxidants: Scientific Literature Landscape Analysis.
In: Oxidative Medicine and Cellular Longevity, (2019), DOI 10.1155/2019/8278454.

 


Kategorie: Stoffgruppen

Aktualisiert am 17.01.2019.



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